— 207 — berg" nennen, mit etlichen Anhängern vvr einiger Zeit unS mit viel unrichtigen Worten angeklagt, als gcbranchten wir jene Ehrenrechte mit unrecht nnd daß wir an etlichen Hufen nicht „vvn Schellenbcrg" genannt werden. Daher erging jüngst der kaiserliche Befehl an dcn Freiherr» Wilhelm, Trnchsäß zn Wald- bnrg nnd Ritter Hans von Lanbcnbcrg die Sache zn nutcrsuchen, Trvtzdem nichts zu unseren Ungunstcn hcrausgckvmmen ist und wir uns nie geweigert haben, den Rechtsweg zn betreten, haben dvch Ulrich und seine Genvsscn sich uicht gescheut, Gewalt an- zuwenden. Wir bittcn daher dcn Hcrzvg uns beizustehen, svwie auch wir ihm zum Dienste gerne anch fürdcrhin bereit sein werden," Reichsarchiv München, Schcllcnbcrg, Akten, FaScikel 37V, Papier, vhne Siegel, sOÄ-v" 1314. Dez, 16, Ritter Kvnrad, Ritter Dr, Ulrich, Bal- thasar, Hans und Wvlf, alle vvu Schellcnberg, Ge- brüder und Vetter, entbieten allen Fürsten, Herren zc, allcS Gnte, Sie haben nie die Absicht gehabt, jemanden zu beleidigen, was man damns ersehen kann, daß sie dem Andreas, HanS nnd Jakvb; dann auch dcm Märk, Burkart und Hans, dic sich unbillig vvn Schcllcnbcrg nenncn, mit samt andcrcn ihrcn Brüdern nnd Gcschwistcrteu getan, „sv vvn einem, dcr außerhalb der Ee gebvru uud alsv ein lediger Svn eines vvn Schcllcnbcrg gcwest, herwachsen. Als nns, wie sie sich unsers loblichen NamcnS, Stams nnd gcschlcchtß, anch wnvenS und klcy- nvts, daß sy als von ainem nncelichcn hcrgewurtzelt uit vehig noch wirdig auzumnsscn, zuv gebrnchcn nnd gcrechtigkait zno habcn nnderstanden angelangt. Im ansang früntlich und dar- nach mit erust beret, darfür gebetteu, alich daruebcu, daß cs uuS mit nichtcn zn dulden vdcr zu leiden syn wird, zn erkennen gebcn. Doch dcn Handel selbS zu verdecken und iu der still zu behalten genaigt, Darumb auss guter günucr nnd srenndt sy sich der sclbigcn nllcr glych nns. Aber künfftig irruug uud bcschwcr- lichait der Leheu uud andersthalbcu ynfallen möchten, zn ver- hütte» mit einer kleinen endernng nnd nnterschicdlichait dcr ivnppcn nnd clcynvts zn gcpranchcn hcttcn, nnd alsv das wir nit schuldig bcgcbcu, uud miltigklichcn zulassen wollen, Anch als dassclb nit stat funden, nichts ivir sy anßgeschricbcii, »och dcn handelt weytter, dann er verlausen, gesprcyt, Allain zu handt- habnng unsers Namens und StamsS, darzu erblicher- uud lehcn- gercchtigkaiten zeugen zu laytte», auch briesflich uud ander kunt- schasst zu etvgcr gedechtnuss bcy zu, bringen. Wie Ewer F, G,
        

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