Ein neues Stockwerk uud noch ein Kniestock schließen den Teil w ab. An 
die östliche Ringmauer, gegen die überragende 
An- grisssseite bergwärts gelegen, wurde 
im Hose der weniger wichtige Wirtschaftsbau v angefügt. Den Zugang in das überwölbte Erdgeschoß von dem selsigabfnllenden Burghof erleichtert eiue Rampe. Zwei starke Scheidemaueru verschneiden den Raum in drei kleinere, deren mittlerer der ganzen Breite nach einen weiten Kaminmantel einnimmt, der links und rechts von den zwei Backösen den Rauch aufzunehmen 
hatte. Dieser riesige Kamin 
zieht sich auch durch daS nächste Geschoß pyramidenförmig fort, um über den zwei höheren und neuen Stockwerken, als enger Schlot das Freie zu finden. Den nordwestlichen Flügel des Burgberinges l teilen zwei 
gewölbte Geschosse (als Borratsräume) und ein darüber liegendes Zimmer in drei Etagen. Das letztere Gemach mit drei erneuerten Fenstern in den starken Mauernischen liegt ans der sturmfreien Talseite. Eine schöne slache Tonnendecke') aus profilierten und geschnitzten Balken mit reichem Maßwerk- srieS nn der Widerlngslinie ist hier provisorisch aufgestellt. Wie 
wir 
gesehen, sind die alten Gebäudeteile gegen die gefährdete uud überhöhte Bergseite hin durchwegs gewölbt, um den einfallenden Gcschoßcn und Brnndkränzen besser wider- stehen zu können. Die Nordfront dürfte nn die ältere Ringmauer gegen Ende des 15. Jahrhunderts für Gesinde nnd Vorratsräume erstellt worden sein. Die" neu aufgebauten Stockwerke dieses Traktes sind im 18. und 19. Jahrhundert entstanden und da- mals als Kasernen bezogen worden. An der Anßenmaner drnten spärliche Spuren von ver- mauerten Scharten, hängenden Aborten und Gußlöchern noch aus eine mittelalterliche Periode hin. Heute macht auch dieser Teil allerdings einen ruiuenhnften aber keinen alteil Eindruck mehr. — Eine sehr ähnliche Decke besitzt das Landcsmuseum in Zürich nus der ehemaligen Frnumnnstcrlibtei in Zürich nnd der derbere Rat- hnuSsncil in Lindmi.
        

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