— 154 — lagen mit Mörtelguß) war durch einen 1 m starken Zin- nenkranz geschützt und mit einem Zeltdache überdeckt.') Drei weite Zinnenfenster auf jeder Seite gestatteten einen freien Ausschuß. Die stark abgewässerteu Wimpergeil mit Senk- scharten sind nicht alt. Die Geschvßcinteilung beginnt von unten (ebenerdig) mit einem finstern Verließe, das wie gewöhnlich nur durch die Decke zugänglich war. Das zweite Gelaß hatte nur 
einen Lichtschlitz, der 
jetzt stark erweitert ist, die zwei Türen mit schönen 
Steinportalen sind hier erst um 1520 süd- Fig. II. lich uud nördlich durch die Mauer gebrochen worden. Im dritten Geschoß 
befindet sich nlS einzige Oeffnung die schon erwähnte Eingangstür und darüber lag ein Wohngemach mit zwei Fenstern uud einem vermauerten Abtritt- oder Ausguß- erker. Die 2 m 
tiefen Fensternischen 
verengen sich nach außen von 185 em aus 130 om. Eiue seltene Wölbungsnrt über- spannt die' beiden Fensternischen mit einem schwachgebrocheuen Diese alte gebräuchliche Emdeckung würde hier sehr empfehlens- wert sei», um den Turm vor gänzlicher Vernichtung zu schützen.
        

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