— 150 — Eingangstor a, gleichfalls mit drei Schlüffclscharten und einem Schubbalkenloche versehen, wurde in seinein oberen Teile in jüngster Zeit erneuert. In dem kleinen Zwinger c fallen uns zunächst süd- lich zivei größere Fenster aus, die bei Erstellung eines Wächter- häuscheus im 18. Jahrhundert aus der Mauer gebrochen wurden und nach Abtragung des letzteren im Jahre 1852 als Ausblick in die Tiefe offeil blieben. Bei Erneuerung dieses Mnuerteiles vor 2 Jahren wurden auch diese Feuster wieder erstellt und könnten leicht zu Zweifeln führen. Aus dem dreiseitigen Zwinger c biegt der Weg plötz- lich durch das Torgebäude i iu die Borburg e ein. Das dritte Tor bei i, in dessen starker Leibung noch die oberen Angeln stecken, ist jetzt bis zum Mauerkaual (der zur Auf- nahme des hölzernen Torriegels bestimmt war), mit Schutt ausgefüllt. Um dann eine Durchfahrt zu ermöglichen, wurde der Torbogen und das darauf ruhende Mauerwerk einfach abgetragen. Nach der Höhe der übrigen Maucrreste des Tor- gebäudes zu schließen, müssen wir über dem Tore ein Gemach sür den Torwart annehmen. Die dein Ankommenden ent- gegengesetzte Wand der Torhalle fehlt und somit auch jede Spur sür eiu zweites Tor gcgeu die Vorburg e. Vielleicht war diese Seite wie bei deu meisten Mauertürmen offen, um dem eingedrungcnen Feinde ein Festsetzen zu erschweren. Das Anshebcn des hohen Schuttes wäre in diesem Teile besonders wünschenswert, damit würde auch der überschotterte Ausschuß oder Lichtschlitz auf der Torseite ersichtlich gemacht, der von großer Wichtigkeit ist, weil er beweist, daß die südliche Ring- mauer des Zwingers b L erst später nn das Tor i an- gebaut wurde. Der Zugaug zum Tore i könnte auch früher über den Burggrnbeu iu Berbindung mit einer Zugbrücke ge- führt haben. Der ganze Platz für die Vorburg e wurde hauptsächlich nach Aufführung der mächtigen Böschungsmauer, die sich am Rande des uncrsteiglichen Absturzes gegen die Talseite hinzieht und nach Hinterfüllung derselben gewonnen. Hauptsächlich zum Schutze der Bewohuer gegen ein Hinnbsallen in die verderbliche Tiefe, schließt die Böschungsmaner mit einer Brüstung ab. Zweimal abgesetzte Steinkonsolen an der Außen-
        

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