Ablässe,̂) Das gleiche tut er am 4, November 1479 für das Kloster Churmaldeu uud verleiht 1488 uoch besondere Ablässe für jene, welche dem durch den. Abt zelebrierten Hochamte beiwohnend) Bischof Ortlieb inkorporierte dem Kloster Psäfers den 28. November 1480 die Pfarrkirche zu Maienfeld samt den Filialen zu Fläsch uud auf der Steig mit dem Zehutcn nnd allen Einkünften.») Er trennte Vilters im Jahre 1487 von Mcls uud erhob es zur Pfarrei, bestätigte am 31. August 1480 die neuerrichtete Frühmeßpfründe in Brigels nnd erließ am 16. Februar 1491«) an den gesamten Klerus ein Schreiben um Unterstützung für die Kapelle St. Valentin in Rüthi im Rheintale.5) Die Kirchgenossen vvn Ardez belegte er mit dein Banne uud 100 sl. Strafe, da sie ihrem Pfarrer Insulten zugefügt hatteu.") Als Geucralvikar fungierte nntcr Bischof Ortlieb ein Johann Henggn, den er im Jahre 1484 ans dem Schlosse Flums zum Domkantor ernannte. ?) Als Wcihbischof erscheint von 1459—1463 Johann Nell lüpiseopus (^Iirisopolit^nus, von 1470—1490 Bnrchard Duben- fluck, Kpiseopus Ledsstensis. Ersterer war Franziskaner, letzterer Dominikaner. Bischof Ortlieb war ein Frennd und Förderer der Knust, Unter ihm begann in Graubünden eine großartige kirchliche Bautätigkeit, welche bis zum Ausbrpch der Glaubens- spaltuug fortdauerte uud von der uns noch zahlreiche Denk- mäler, besonders viele Kirchen, erhalten sind. Sie steht in der Geschichte des Landes einzig da. Im Tvdcsjnhr des Bischofs Ortlieb wurde der Hochaltar iu der Kathedrale vom Meister Jakob Ruß von Ravensburg >) B. A. -) l. c. )̂ Wcgclin, Rcgcsten vvn Pfnfcrs, N. 708. )̂ l. c. N. 747. °) B. A. «) l. 
c. f. t80. -) Wcgclin, Rcg. vvn Pfäfers, N. 708.
        

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