— 140 — welche im Gebiete desselben liegen. Seine nnd des Hanfes Oesterreich Rechte behält er sich jedoch vor.') Mehrmals erscheint Bischof Ortlieb als kaiserlicher Man- datar. So kam er im September oder 
Oktober 1471 im Auf- trage des Kaisers mit dem Grafen Hugo v. Montfort auf eine Tagsatznng der Eidgenossen, wo er über den letzten Reichstag zu Regensburg und die dort bezüglich der Türkengesahr ge- faßten Beschlüsse berichtete. Die Bitte nm ihre Mitwirkung lehnten die Eidgenossen ab, da sie zn arm und zu weit ent- legen seien. 2) Am 15. Januar 1478 erläßt Bischos Ortlieb mit dem Bischöfe von Konstanz und dem Grafen v. Württemberg im Namen des Kaisers von Zürich ans an den Herzog von Sa- voyen eine Aufforderung zur Hilfeleistung gegen den König von Frankreich.») 'Wieder 
am 3. Mai 1480 erscheint Bischof Ortlieb als kaiserlicher Gesandter auf einer Tagsatznng zu Zürich und be- gehrt als solcher, daß die Eidgenossen ihre Bündnisse und Einverständnisse mit Frankreich abtun. Es wurde der Be- schluß gefaßt, die Sache heimzubringen.^) Im 
Jahre 1481 wurde Bischof Ortlieb mit dem Bischöfe von Metz (Studien- genosse unseres Bischofs) und dem päpstlichen Protonotar Ge- org Geßler vom Kaiser als Gesandter zum „Fräulein v. Bur- gund", Tochter Karls des Kühnen (Maria, die Erbin von Burgund), bestimmt. Es sollte bewirkt werden, daß König Maximilian Burgund erhalte. Zu Aachen trafen diese kaiser- lichen Gesandten mit der Gesandtschaft des „Fräuleins v. Burgund" zusammen 
(Gründonnerstag 1481). Bischof Ort- lieb ritt nun mit letzterer Gesandtschaft an den kaiserlichen Hof. 2) Mehrmals nahm Bischof Ortlieb an den Reichstagen teil, 
so 1471 an dem zu 
Regcnsbnrg. 1460 ladet ihn der >) Jäger, Rcgesten, S. 361. -) Abschiede, 111. S. 426. ^ Konzept im Chnr-Tirol. Arch. c. f. 112. )̂ Abschiede, 111. 1. S. 65. ") Chur-Tirol. Arch., B. s. 103 K u. 304-,.
        

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