Geschichtliches. Urkunden über die Geschehnisse der Burg und ihres Geschlechtes sind nicht nur spärlich, sondern fehlen sozusagen ganz. Es besteht auch wenig Aussicht, daß ein glücklicher Griff unerwartet etwas an den Tag bringe. In den geschichtlichen Darstellungen kehrt die Aus- führung PeterKaisersim wesentlichen immer wieder. Kaiser nennt „die von Schalun ob Schaan" unter den edlen, freien Ge- schlechtern im Gebiet Hugo I. von Montfort (zirka 12W), die nun zum Teil seine Vasallen und Dienstmannen wurden' (S. 98). Über die Burg gibt er folgende Darstellung' (S. 158)̂ „Zwischen Vaduz und Schaan auf einem vorspringen- den Felsenhügel im Walde lag die Burg Schalun, die nun in Trümmern zerfallen ist. Sie hütete den Weg, der von Schaan auf Profatscheng, den Triesenberg und über den Eulmen in die Alpen führt, sowie die Landstraße nach Chur. Weder die Zeit ihrer Erbauung, noch Zerstörung ist bekannt. Nur einen Besitzer derselben kennen wir urkundlich, Udalrich von Schalun, der im Jahre 1237 Zeuge war, da Walter von Vatz mit seinem gleichnamigen Sohne und seinem Neffen Marquard Güter zu Paspels und den Hof Muldain in Ober- oatz dem Kloster Churwalden vergabte. Der Burg Schalun geschieht sonst nie mehr Erwähnung! ihre Zerstörung muß in sehr frühe Zeit fallen." In der Neuausgabe des Buches 1923 erweitert Prälat Büchel diese Darstellung um weniges (S. 192): „Zwischen Vaduz und Schaan, hoch auf einem vorsprin- genden Mergelhügel im Tannenwald versteckt, liegen die Überreste einer der ältesten Burgen unseres Landes, der Burg Schalun (scalz — Leiter, Stieg). Sie hütete den Weg, der von Schaan nach Profatscheng, den Triesenberg und über ' Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. 
Chur 1847.
        

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