— 53 — und seine Leute Zoll zu bezahlen. Ein Schiedsgericht, das zusam- mentrat, sprach sich zu Gunsten des Grafen HartmannIII. aus"-. Anläßlich eines Schiedsgerichtes zu Lindau (Bodensee) hatte Graf Hart mann III. von Vaduz mit dem Grafen Ulrich von Montfort sowie mit Heinrich von Schwenningen, dem Landvogt des Reiches in Oberschwaben, am 24. Zuli 1346 als Zeuge des Eides zu fungieren, mit welchem BurkhardvonRamswag sich ver- pflichtete, mit der Burg Blatten (bei Oberriet, Rheintal) dem Pfleger des Klosters St. Gallen zu warten^. Am 17. März 1348 verkaufte Graf HartmannIII. zu Wesen dem Grafen Friedrich V. von Toggenburg all seine Lehen und Rechte imPrätigau von Fragstein bis Dalvazza, „mit aller der rechtung als es die von Aspermont an uns und von unsern vordern Herren habent bracht, und alle die rechtung und anspräche, die wir und unser nachkamen immer daran möchten gewinnen"^. Was Hartmann III. zu diesem Verkauf bewog, läßt sich aus der Urkunde nicht ersehen. Vermutlich waren es finanzielle Sorgen, die ja bei allen Werdenbergern, wie den meisten Adeligen damaliger Zeit, sich fast chronisch geltend machten. Wie wir bereits erkannt haben, war es diese Urkunde, welche uns besagte, daß Rudolfs II. von Werdenberg-Sargans zweite Ge- mahlin, die Mutter Hartmanns III. und Rudolfs IV., der Familie Aspermont entstammte.̂ Am 4. November 1348 bekundeten Hartmann III. von Werdenberg-Sargans, Graf Rudolf von Montfort, Christoph von Räzüns, daß sie den Vogt Hartwig von Mätsch „ausgeborgt" haben aus der Gefangenschaft des Herzogs von Teck, des Haupt- manns in Tirol, und zwar bis zum Dreikönigstag 1349 unter be- stimmten Bedingungen^. Der Vogt Hartwig von Mätsch seinerseits ging infolge seiner zeitweiligen Freilassung unter andern die Verpflichtung ein, daß wenn seinem Bruder Johann Festen abgenommen werden, möge Konrad von Teck Hartwigs Anteil an denselben den Grafen Hart- mannIII. von Werdenberg-Sargans und Rudolf von Montfort einantworten. Unterdessen mögen die beiden Letztgenannten ver- suchen, beide Teile, die von Mätsch und Konrad von Teck „mit ein- ander zu verrichten"^. Im folgenden Frühjahr, am 13. April 1349, bekundete Mark- 4 »
        

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