— 36 — Sein Vater, Rudolf II., geboren um 1257/59 tra' in den Dienst des Hauses Österreich. So beteiligte er sich sicherlich an den schweren Kämpfen des Königs RuoolfvonHabsburg mit den Grasen von Montfort, als den Brüdern und Helfern des St. Ealler Abtes Wilhelm von Montfort^, obwohl letztere zu den Stammverwandten des Werdenbergers zählten. — Später stand er an der Seite des Herzogs AlbrechtvonÖ st er- reich, als derselbe die st. gallische Äbtestadt Wil belagerte und erhielt bei diesem Anlasse, gleichzeitig mit seinem Vetter H»go II. von Werdenberg-Heiligenberg, durch Herzog Albrecht den Ritt er- schla g°. Ebenso kämpfte Rudolf II. von Werdenberg-Sargans in der Schlacht bei Eöllheim am 2. Zuli 1298 an der Seite König Albrechts bei dessen Ringen mit König Adolf von Nassau (1292—1298) um die Königskrone^. Auch mit dem Herzog Fried- rich dem Schönen von Österreich, dem späteren König, stand Rudolf II. von Werdenberg-Sargans in engen Beziehungen und verpflichtete sich im Jahre 1319, demselben im Kampfe mit Ludwig von Bayern um die Königskrone mit 20 Helmen zu dienend AlsEemahlin Rudolfs II. erscheint zunächst im Jahre 1291 Adelheid, eine Tochter des Markgrafen Heinrich von Burgau, die Erbin von Alpeck", welche ihm u.a. Güter in Nordbayern als Aussteuer zubrachte.̂ Dieser Ehe entstammten die beiden älteren Söhne Rudolfs II.: Graf Heinrich I. von Werdenberg-Sargans" (geboren um 1280/85, gestorben vor 1343), vermählt mit Agnes von Württem- berg, und Rudolf III. von Werdenberg-Sargans ^ (geboren zirka 1288/89. gestorben 1325/26). — Die Gräfin Adelheid scheint schon vor dem Jahre 1305 das Zeitliche gesegnet zu haben. Über die zweite Gattin Rudolfs II. sind wir nur auf wohlbegründete Vermutungen angewiesen und kennen wir auch ihren Namen nicht. Eine Urkunde aus etwas späterer Zeit vermag uns aber höchstwahrscheinlich auf die richtige Spur zu weisen. Im Jahre 1348 verkaufte nämlich ein dritter Sohn des Grafen Ru- dolf II. von Werdenberg-Sargans, der bereits genannte Graf Hart- mann III., die Grafschaft im Prätigäu mit allem Zubehör von Fragstein bis Dalvazza seinem Oheim, dem Grafen Friedrich V. von Toggen bürg, und es ist nicht ohne weiteres herauszu-
        

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