- 35 — In den Jahrbüchern des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein 1935 und 1937' wurde eingangs näher ausge- führt, wie die Ahnen der Vaduzer Grafen in lückenlosem Zusam- menhang mit den Grafen von Vregenz standen, deren Gebiet sich einerseits südlich des Vodensees zu beiden Seiten rheinaufwärts bis in die Bündner Täler erstreckte, anderseits nördlich und östlich vom Vodensee sich ausdehnte. Von ihnen stammten die Grafen von Mont fort und die aus diesen hervorgegangenen Grafen von Werdenberg mit deren Hauptzweigen den Grafen von Wer- denberg-Heiligenberg und Werdenberg-Sargans ab. Von letzteren zweigten wiederum verschiedene Seitenlinien ab, die sich, wie die genannten Hauptlinien, nach ihren ausgewählten Wohnsitzen benannten, und von denen uns die Grafen von Werdenberg-Sargans zu Vaduz besonders interessieren. Der Begründer der Vaduzer Linie der Werdenberg- Sargans war Hart mann III., dessen Lebensschicksale in den folgenden Ausführungen zur Darstellung gelangen sollen. Für die Bearbeitung des Lebensbildes wurden außer den speziellen Urkunden so ziemlich dieselben ungedruckten und gedruck- ten Eeschichtsquellen herangezogen, die in den genannten Jahr- büchern" angegeben sind, dazu: Ulm er, Dr. Andreas, Die Burgen und Edelsitze Liechtensteins, Dornbirn 1926. Moser Anton, Neu-Aspermont, Bündnerisches Monatsblatt 1935, S. 161 ff. Diebolder P., Über die Burgen des Sarganserlandes und das Rittertum im Mittelalter, „Heimatblätter aus dem Sargan- serland". 1. Jahrgang. 1931, Nr. 6 ff. Die weiteren Eeschichtsquellen werden, mit Nummern ver- sehen, im Anhang zu dieser Arbeit unter: Literaturnachweis und Anmerkungen zitiert. Hartmann III. war ein Sohn des Grafen Rudolf II. von Werdenberg-Sargans aus dessen zweiter Ehe, welche dieser wahrscheinlich mit einer Tochter unbekannten Namens des Freiherrn Egilolf von Aspermont geschloffen hatte .̂
        

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