— 79 — Zum Abschluß dieser Beschreibungen möchte ich noch 
die schönen Aufschlüsse in der tiefen Schlucht des „Schluchers" nördlich von Malbun (Fig. 37) kurz besprechen. Hier ist an 
der Südseite des Eemsengrates eine mächtige Schlucht eingerissen, die besonders im Bereiche der weichen 
Raibler- schichten stark verbreitert erscheint. Die im Rachen der 
Schlucht aufgeschlossenen Schichten 
um- fassen von oben nach 
unten- Hauptdolomit, Raiblerschicht, Arlberg- schicht. Partnachschicht. Die steil aufgerichteten Platten des Hauptdolomits sind oben von einer alten Einebnungsfläche abgeschnitten. Fig. 37. l-llZ ^ Hauptdolomit K>V ^ Rauhwacken der Raiblerschichten a weih-graustreifiger Gips b rote Mergel und Sandsteine L ^ grüne Mergel und Sandsteine 
d gelbe Rauhwacken, grellgelbe Kalke, grünliche Mergel ^ - Arlbergschicht ? - Partnachschicht x Eehängebreccien Im Liegenden des Dolomits fallen vor allem gewaltige Türme aus gelblichgrauer, 
ziemlich fest gebundener Rauhwacke auf. Einige dieser Türme werden von dem reichlich zufallenden Schütte der Hauptdolomitwand wieder eingehüllt. Unter den 
Rauhwacken stellt sich dann 
ein sehr mächtiges Eipslager ein, das flach gegen () zu einfällt. Diesem Eipslager sind nun eine Reihe von roten und grünen Mergel- und Sandsteinbänken eingeschaltet, die nirgends im Rätikon so gut und vollständig erschlossen sind.
        

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