— 70 — Profil des Heubühls, wenn man sich der Bedeutung des O->V^- Schubes bewußt ist, weit leichter 
verständlich ist als bei der 
ein- seitigen Bevorzugung der 8-^lV-Vewegtheit. Die Ostseite des Heubühls ist sehr einfach gebaut. 
Sie besteht aus 
einheitlichem, festem, rotem, seltener weißem Quarzsandstein. Auf 
der Westseite taucht darunter ein Band von gelben Rauh- wacken, 
dann Muschelkalk und' endlich noch ein Streifen 
von Part- nachschicht auf. Wir haben offenbar eine verkehrte Schichtfolge vor uns, die eine gegen >V 
überliegende Falte nach unten ergänzt. Den 
Kern dieser Falte bildet der Buntsandstein, 
der also eine tektonisch verdoppelte 
Mächtigkeit besitzt. Fig. 28. 1 Buntsandstein Lechtaldecke 2 2 ^ Rauhwacke „ h 3 ^Muschelkalk ,. c 4 ^ Partnachschicht „ x 5 Arlbergschicht „ 1̂ 6 --Raiblerschicht „ 51 ^ Arosazone Mit dieser gegen >V gerichteten 
liegenden Falte endet hier die ostalpine Trias der Lechtaldecke. Unter derselben treffen wir zunächst auf eine Verschuppungszone mit einem bunten Schicht- gemische, in dem 
weiter südlich sogar noch Schollen von grünem Granit 
inbegriffen sind. Ohne Frage ist diese Mischungszone eine Fortsetzung derselben Zone aus der Gegend des Bettlerjoches. Im Liegenden dieser Mischungszone 
entwickelt sich nun eine Wiederholung von langgestreckten blanken Wandstufen von lichten Sulzfluhkalken mit einem Beschläge von roten und grauen Loucnes rvu^es. Auch diese Zone ist streng 
in sich geschlossen und 
wieder sowohl eine stratigraphische als auch tektonische Einheit. 
Sulzfluhkalk Sulzfluhzone ^ Louclies rouxes „ ^ LouLNLZ rouxe8 Falkniszone ---- Eault -Tristelkalk Neokom
        

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