Volltext: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (1938) (38)

— 64 — Im Flysch selbst stecken 
Keile von ^otem Buntsandstein und von Hauptdolomit. Der größte dieser 
Dolomitkeile ist oberhalb der Vargella 
Alpe an der Stirne ganz von Flysch umflossen. Zwischen dem Hauptdolomit des Eipsberges und dem Flysch von Vargella habe ich noch einen schmalen 
Saum von grauen und roten Loucnes 
rouKes entdeckt. Südlich vom Bargellajoche erscheint dann die mächtige Aufschiebung von Muschelkalk und Partnach- schichten, welche den Gipfel des Pilatus (Vi 
Latten) und weiter den Kamm des Kulms zusammensetzen. Am 
Bargellajoch selbst ist, wie Fig. 21 näher erläutert, wieder eine Schuppungs- und Mischungszone von typischer 
Art entwickelt. Fig. 22. K>V Raibler Rauhwacken li<t Hauptdolomit ?I ^ Flysch Lo ^ Interglaziales Konglomerat LVl ^ Erundmoränen der Würmeiszeit Ansicht der groszen Abschrägung des Hauptdolomits und der Aufschie- bung der Flyschzone und Alttrias 
öL ^ Buntsandstein ^ Muschelkalk p ^ Partnachschichten ^ Arlbergschicht ^ Raiblerschicht Sie hat keine große Ausdehnung 
und ist zudem bereits von der Erosion scharf zugeschnitten. Die merkwürdige Einschaltung des Flyschstreifens des Bargellajoches zwischen zwei große Trias- Schollen der 
Lechtaldecke ist nun nicht auf dieses Joch beschränkt. Sie 
läßt sich vielmehr ziemlich zusammenhängend vom Bar- gellajoche über den 
tiefen Einschnitt des Saminatales ins Valorsch- tal aufs Euschgfieljoch und jenseits noch ins Eampalp-Tal verfolgen.
	        

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