— 53 — Daneben weisen aber die grünen Granite und die Blöcke von Ophikalzit auf längere Verschleppungswege hin. Am Vettlerjoche treten die 
Trias-Schubmassen ganz nahe an das machtvolle Kreidegebäude des Naafkopfes heran. In 
Fig. 11 ist 
schon angedeutet, daß die Bänke der Loucnes rouxes unter der Trias-Scholle des Schafälplers hineinstreichen. Außerdem wissen wir bereits, daß sowohl Loucnes 
rouZes als auch Eault-Sandsteine in ziemlichem Ausmaße entlang der großen Eleitfuge weiter gegen !^ hin verschleppt 
worden sind. Es ist daher von Interesse, den Aufbau des mächtig hoch aufgemauerten Naaf- kopfes etwas genauer zu betrachten. Fig. 15. 1 Vlockwerk der Bettlerjoch-Breccie 2 schwarze, graue, grüne Hornsteine, Mergel 3 graue, schimmernde Loucnes rouses 4 Sandsteinlagen, Hornsteinlagen, dunkle Tristelkalke 5 schwarze Schiefer und seine schwarze Breccien g ^ schwarze Schiefer, Sandsteine mit bunten Breccien, Sandsteine mit Schiefereinschlüssen 8 ^ Eault-Sandsteine und Buntbreccien 1> Tristelkalk XX Manganschieser, Eisenkrusten, schwarze Schiefer, schwarze Hornsteine Fig. 15 liefert dazu die räumlich geologischen Angaben, wie sie uns bei einer 
Besteigung dieses aussichtsreichen Berges vom Pfälzer Haus aus entgegentreten. Meine Untersuchung hat hier im wesentlichen die Karten- darstellung von D. 
Trümpy bestätigt. Das Erundgerüst des großen 
Berges besteht aus einer machtvollen Aufwölbung von Eault-Sandsteinen und Breccien, die dann mit mächtigen Lagen von grauen und dünneren von roten Loucnes rou^es verfaltet sind.
        

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