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— 39 — einfallens, was nur einen Bruchteil der Vewegungsanzeichen umfaßt. In der folgenden Arbeit möchte ich nun an der Hand der beiliegenden Profile 
und Ansichten eine Reihe von Bewegungs- formen vorführen, für die eine letzte und entscheidende Ausbildung durch einen Schub 
von 0-^>V oder 
von ZO^I^IV/ wohl unmittel- bar 
erkennbar ist. Ich habe in meinen früheren Arbeiten über den Rätikon in unseren 
Jahrbüchern schon mehrfach solche Formen beschrieben, auf die ich hier ohne Wiederholung nur verweise. Fig- l. 1 Haufwerke von Buntsandstein — rotem Schiefer — gelben Rauhwacken xx ^ oberste Spuren von 1 2 Gipslager der Raiblerschicht 3 ^ Hauptdolomit 4 Plateau in Hauptdolomitbreccie eingeschnitten Diese Haufwerke 1 sind Reste der. von Osten her aus dem Rellstal vorge- drungenen Reliefüberschiebung, welche auch das Plateau des Schafgafalls überwältigt hat. Zur Verbindung 
mit dieser Formenwelt füge ich hier als erstes Bild (Fig.1) 
eine Ansicht der Ostseite des Schafgafalls beim 
Lüner- see ein. Diese Ansicht führt einen sehr merkwürdigen Befund dem Leser vor, der die Wirksamkeit und Jugendlichkeit der „Relief- überschiebung" im Rellstal zur Anschauung bringt. Durch den Vorstoß der Reliefüberschiebung wurden große Massen von Vuntsandstein und gelben Rauhwacken über die weit jüngeren Eipslager der Raiblerschicht im Gebiet der Lüner Alpe und Lünerkrinne 
von 0 her aufgeschoben.
        

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