— 37 — Geologische Bewegungsbilder vom Westende des Nätikons. Von Otto Ampfer er. Mit 37 Zeichnungen. Für die moderne Auffassung des Baues des Westendes des Rätikons waren vor allem die Arbeiten von Daniel T r ü mpy in den Jahren 1912—1916 entscheidend. Er hat nicht nur die Strati- graphie vertieft und bereichert, sondern auch den Bau des Gebirges mit einer schönen Karte und prächtig lebendigen Profilen erläutert. Für den nördlichen Abschnitt kommt dann anschließend an das Auf- nahmsfeld von D. Trümpy die Arbeit von Christian Schu- macher in Betracht, welche in den Jahren 1928—1929 ent- standen ist. Sie besitzt nicht den Tatsachen- und Erkenntniswert der Arbeit von D. Trümpy und mußte an vielen Stellen berichtigt werden. Die Feldaufnahmen, die der folgenden Arbeit zugrunde liegen, verteilen sich auf die Jahre 1935—1937 und sollen in erster Linie zur Herausgabe von Blatt „Bludenz—Vaduz 1 : 75 M0" verwen- det werden. Diese 
Herausgabe ist eine wertvolle Ergänzung des östlich anschließenden Blattes „Stuben", das im Herbst dieses Jahres erscheinen wird. Das Westende des 
Rätikons, ist zugleich das Westende des langen Zuges der nördlichen Kalkalpen, die hier hoch über dem Rheintal in ihrer vollen Schichtstärke abbrechen und weiter im Vî keine ebenbürtige Fortsetzung mehr besitzen. Zugleich 
hebt sich die Basis der.Kalkalpen ganz beträchtlich in die Höhe und es tritt darunter ein Sockel aus Flusch-, Sulzfluh- und Falknisgesteinen hervor. Dieser Sockelbau enthüllt eine Menge von Geheimnissen, die weiter östlich tief unter den schweren Decken der Kalkalpen ver- z
        

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