— 154 — Im März dieses Jahres hat Hochwürden Herr Pfarrer Die- bolder, unser Mitglied und sehr geschätzter Mitarbeiter, seinen bisherigen Wirkungskreis in Azmoos verlassen, um einen solchen in Eontenbad bei Appenzell zu übernehmen. Wir haben besten Grund zur Annahme, daß seine dankenswerte Mitarbeit auch dort uns erhalten, bleibt. - Am 26. Juni 1938 feierte der Heimatbund Sarganserland sein zehnjähriges Bestehen und in Verbindung damit die Eröffnung seines Heimatmuseums in Flums. An der Feier nahm auch eine Vertretung unseres Vereins über Einladung teil. Am 25. September 1938 hat eine Gruppe von Mitgliedern unseres Vereins gemeinsam mit einer Gruppe des Heimatbundes Sarganserland eine Besichtigung der Funde aus der von Herrn Kreisförster Vurkhart ausgeführten Durchforschung mehrerer vor- geschichtlicher Siedlungen im Gebiete des Kantons Graubünden vorgenommen, wobei Herr Vurkhart selbst die Führung in dan- kenswertester Weise besorgte. Die ordentliche 38. Jahresversammlung fand am 3V. Oktober 1938 auf Dux statt; sie erfreute sich sehr starken Besuches. Seine Durchlaucht Herr Prinz Johannes von und zu Liechtenstein hat diese Versammlung mit seiner Anwesenheit und mit einer kurzen Ansprache beehrt. Den Schluß der schön verlaufenen Tagung bildete eine Huldigung an Seine Durchlaucht den Landesfürsten Franz Josef II. Die Vorträge des Herrn Regierungschefs L>7. Hoop und des hochw. Herrn Landtagspräsidenten Frömmelt wurden bereits weiter oben erwähnt. Die Bücherei des Vereins wurde wieder durch einige Neuan- schaffungen bereichert. Sie enthält zahlreiche und wertvolle Lite- ratur aus den verschiedensten Gebieten der Geschichtswissenschaft. Zum Schlüsse sei noch der Zuwendungen an den Verein mit dem Ausdrucke geziemenden Dankes gedacht: Weiland Seine Durchlaucht der Landesfürst Franz I. haben den Veitrag von Fr. 400.— zur Durchführung wissenschaftlicher Arbeiten auf weitere 3 Jahre huldvollst verlängert. Vom Landtage wurde ein Beitrag von Fr. 1000.— für das Jahr 1938 gewährt und überdies zu den Löhnen für die Ausgra- bungen im Lutzengütle eine Beihilfe von Fr. 213.90 bewilligt.
        

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