— 148 — Andreas sel. in seinem Haus soll gehabt haben, so von anno 1647 herlangen, und begehrt, dessen Erben sollen ihm deshalb vergüten. Spruch: Die Wangerschen 
Erben sollen dem Kläger seine Ansprach mit 110 fl. zahlen und ihn des Pfandes halber schadlos halten. 5. Anno 1651. Jud Elias klagt gegen Stefan Fehr wegen einer Schuld. 6. Anno 
1652. Jänner 4. Auf 
Anhalten des Leutenants de Cyray von Lax in Oberbünden ist Verhörtag gegen Moses Bern- ham des Juden Sohn. Meister Adam 
Eaßner zu Schaan bezeugt, daß der Leutenant dem Juden etliche Stück 
Vieh, die er bei dem Hirzensprung stehen hab, an der oberen Zollbruck zu kaufen gegeben laut einer Handschrift und beide Parteien seien des Marktes zufrieden gewesen außer, daß der Jud sich vorbehalten: Wann sein Vater, 
welcher zu Valzers sich aufhalte, dessen nicht zufrieden sei, wolle er ihm für denselben Tag eine Doble Wendschatz oder für den Ritt bezahlen. Spruch: Jud Salomon hat dem Leutenant 6 Dublen zu geben oder den Markt gelten zu lassen. 7. 
1663. Jänner 25. Wolf 
Levi, Jud, klagt, daß er vor 3^4 Jahren von Feldkirch nach Vaduz reitend ihm mit Roß und Wagen Adam Lampert von Schaan begegnet sei und ihn gefragt habe, ob er nicht Lust habe, Pferd zu tauschen; er habe da einen Falken, zwar alt, aber gesund und frisch. Darauf der Jud gesagt, er habe da ein 5jähriges, junges und gesundes Roß, er wolle mit ihm tauschen, wenn er ihm noch 11 Pfund auf- geben wolle. Welcher Tausch so auch geschah, daß auf Reu und Treu, wenn einer von dem andern reite und den Rücken zeige, soll keiner dem andern nichts mehr schuldig sein zu bezahlen, sogar wenn die Pferde beide umfallen sollten. 
Welchen Falken der Jud dem Ammann von Lustenau 
Magnus Hag verkaufte, dem er am 9. 
Tag umgestanden ist. Der Jud begehrt also die 11 fl. Aufgeld zurück samt den vielen Prozeßkosten.
        

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