— 8 — im idyllisch gelegenen Jagdschlößchen Thalhof am Sem- mering. Bis in die letzte Zeit erfreute sich der Fürst der besten Gesundheit, wenn auch das Gehen ihm gewisse Beschwerden machte. 
Unerwartet rasch nach kurzer Krankheit verschied er sanft am Abend 
des 25. Juli 1938. Freitag, 
den 29. Juli fand in Feldsberg die Einseg- nung der sterblichen Hülle statt, an der Regierung und Landtag des Fürstentums neben den vielen offiziellen Bertretungen aus Österreich und der Tschechoslovakei teilnahmen. Hernach fand im Beisein der Familien- angehörigen und einiger offizieller Persönlichkeiten die Beisetzung in Wranau statt. Fürst Franz als Landesherr. Am Geschicke seines Landes lag dem Fürsten sehr viel. Schon in jüngeren Jahren weilte er häufig im Fürstentum und trat in Fühlung mit den Landes- behörden, der Geistlichkeit und zahlreichen Privat- personen. Nach dem Regierungsantritte besuchte Fürst Franz bis zum 
Jahre 1936 jährlich auf längere Zeit das Fürstentum im Anschluß an den in Ragaz ver- brachten Kuraufenthalt. An den politischen Ereignissen, der Gesetzgebung des Landes, den Beziehungen des Fürstentums zum Auslande interessierte er sich einläßlich und ließ sich dauernd auf dem Laufenden halten. Selbst mit der breiten Bevölkerung hatte der Fürst engen Kontakt. Jedes Jahr stattete er mit der Fürstin sämtlichen Gemeinden des Landes Besuche ab, die immer zu einem kleinen Festchen wurden. Dabei gab es Gelegenheit, die Sorgen der Gemeinden kennen zu
        

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