— 133 — so er nicht allein wieder weiland, unseren gnäd. Grafen und Herrn Hochgräfl. Eedächtnus sondern auch wider die Beam- ten, 
Eerichtsleut samentlich und hochgräflicher Weise aus- gossen, obwohlen man genügsame Kraft gehabt, gegen ihn mit Leib und Gut zu verfahren, dahin erkennt, daß er solche ehrenrührige Worte mit der Turm straf auf 8 Tag lang abbüßen solle, deswegen dem Weibel von Schaan zu befehlen, ihn dorthin zu führen. Und als man den Hans Kranz in das Schloß geführt, sagte er wieder, man habe ihm auch das Knabenknechtgut mit Gewalt wieder weggenommen und er wolle hiemit alle Beamte und Eerichtsleute ins Josaphattal laden. Er wolle, der Teufel soll ihn holen, keinen Ammann um Verzeihung bitten. 25. 
Der Pfarrer von Triefen klagt im Namen der Geistlichkeit, daß Margareth« 
Gabrieli und Maria Jägerin, deren Tochter, ehrenrührige Worte gegen geistliche und weltliche Obrigkeit ausgestoßen haben und ersucht um Abbitteleistung. Die 
Beklagten bitten um Verzeihung und Gnade. Spruch: Margaretha 
Gabrieli hat eine ordentliche Abbitte zu tun und einmal in der Geige vor der Kirche zu stehen oder 3 Pfund Pfenning zu zahlen. Die 
Maria Jägerin hat wegen ihren gottes 
- lästerlichen Worten dreimal vorder Kirche in der Geige samt einer brennenden Kerze in der Hand zu stehen oder 8 
Taglang im Turm mit Wasser und Brot zu büßen. 1KK4 26. Alt-Landammann Thoni 
Vanzer fragt an, ob er nicht dürfe seinem Sohn Thöni 
Banzer, weil er schon seit 30 Jahren dessen mütterliches Vermögen genossen Und damit sein Hauswesen wohl verbessert habe, und er, der Thoni, ihm etliche Jahre ohne Lohn gedient habe, ein Testament und Vermächtnis machen. EeorgBürkli (Alt-Landammann) als Beistand des S t e f a n Banzer 
(Bruder des Thöni) sagt, sein Vater habe nicht Ursache, dem Thöni ein Testament zu machen,
        

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