— 130 — Soldaten, habe 
sie gesagt, sie wollte, daß der Teufel einen auf den Hörnern hätte. (Der Spruch des 
Gerichtes ist unbekannt.) 1K57 18. In strittigen Lehensachen, das Gotteshaus St. Johann und Hans Rheinberg er betreffend. Johannes Hafner, Schaffner des Gotteshauses, klagt, Hans Rheinberger habe vor etlichen Jahren das Lehen im Spiegelhof ingehabt, und weil er aber das Lehen nicht in baulichen Ehren 
erhalten, sei er von dem Gotteshaus davon getan und 
auf sein (des Schaffners) Begehren dem Jörg Fuetscher 
und Christa Wagner verliehen worden, und weil dann der Rheinberger sowohl wider das Gotteshaus und ihn, den Schaffner, 
und Christa Wagner Scheltworte 
ausge- stoßen, begehren sie ihn dahin zu verhalten, daß, wenn er etwas 
gegen sie habe, solle er's beweisen, oder sofern er solcher Worte nicht 
geständig sei, wollen sie mit ehrlichen Leuten es erweisen. Nach Anhörung der Zeugen für und gegen lautete der Spruch: Weil Christa Wagner von 
dem Kloster St. Johann bereits für ein Lehenmann angenommen und ihm das Lehen wirklich eingehändigt 
worden ist, soll es 
dabei sein Verbleiben haben; 
dagegen soll Christa Wagner schuldig sein, dem Hans Rheinberger seine wegen des Lehens ausgelegten und noch zu Rest verbleibenden 64 fl. mit 3 Jahreszinsen zu bezahlen; Rheinberger aber obbesagten 
Vogtkindern (Fuetscher) das Wisle, das er bis dato innegehabt, wieder aushändigen, die Schmähworte, 
weil sie das Gotteshaus und das Lehenrecht betreffen, von Lehensobrigkeit 
aufgehebt sein. 1658 19. Hofkaplan Johannes Frick klagt gegen Stoffel Willi, Kirchenpfleger zu St. Florini, daß vor 20 Jahren Thomas Fuetscher in seiner Krankheit an die Kapelle St. Florini eine Kuh vermacht habe, als er aber wieder aufgekommen, habe er vom Landvogt Furtenbach begehrt, man solle die Kuh wegnehmen und dem hl. Florin seine Sache zustellen, worüber Stoffel Willi als Kirchen- psleger die Kuh zu seinen Handen genommen habe, welche
        

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