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er seine Schwester für 
eine Hexe gehalten, worüber 
der I. gesagt habe, er habe sie ein ganzes Jahr für 
eine Hexe gehalten. Er behauptet ferner, 
es sei wahr, daß Joh. 
E. sagte, der 
Joh. I. stehe 30mal im Protokoll, habe auch ein Amt auf dem Hexentanz 
und stehe auf dem Kopf. Es habe auch der Michel 
E. gesagt, man habe der ausgewiesenen Katharina E. auf 
einem Messerspitz etwas eingegeben, als 
dann sie schwatzen habe können 
und sagen, was 
man sie gefragt habe. Er wolle vom 
Protokoll Abschriften holen. Christa K. deponiert: Als man den Joh. E. gebunden in der Taferne zu Schaan gehabt, habe er zu dem Ulrich N. ab 
Planken gesagt, er sei kein Hexenmeister, aber des 
Ulrich Schwester sei eine Hexe. Darauf habe Ulrich geantwortet, 
wenn seine Schwester eine Hexe sei, wolle 
er sie selbst auf das Schloß liefern. 
E. sagte, er habe es von Leuten 
gehört, sie sei eine Hexe, sonst wisse er nichts. Der Beklagte E. brachte vor, es habe der Ulrich N. wohl gewußt, und 
ihm selbst bekannt, daß er nach Eschnerberg und Feldkirch 
gegangen sei, auch wohl gewußt, daß er am Abend wieder kommen werde. Nichts destoweniger habe er ihn für flüchtig ausgegeben und darüber ihn noch fangen und binden helfen. Martin I. sagt aus: Als am Freitag der Joh. E. hinweg gegangen, habe der Ulrich N. des Sonntags darauf in des 
E. Haus zum Fenster hinausgesehen. Da habe er ihm gesagt, daß der 
E. diesen Abend wieder heimkommen werde und sein Vieh selbst füttern, 
und sei dann zur Kirche gegan- gen. Er habe 
im Beisein des 
Martin Fr. den N. zur Rede gestellt. Jnterimsbescheid: Die Sache muß weiter über- legt werden. Beide 
Parteien sollen einander in 
Ruhe lassen bei hoher Strafe. 17. Bascha K. klagt gegen Enderli R., daß er ihm seines Vaters Hinrichtung vorgeworfen habe und dabei bemerkt, daß seinem Vater unrecht 
geschehen sei und wäre die Grafschaft Vaduz, wenn man auch ehrliche Leute darinnen übrig ließe, ein gutes Land, er 
aber, seine Leute 
und seine Weiber seien auch im Protokoll.
        

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