— 71 — unbestimmten, alten Vereinsmaterial eine Münze dieses Kaisers dem Fundort Triesen zugeschrieben. Ebenso lege ich Triesen zu eine Münze des Kaisers Aurelian,, im alten Bestand bezeichnet als: „Triesen oder Balzers". Für die Angabe Douglass' vermag weder der alte Bestand noch die neue Erfahrung den Erweis zu liefern. Das Wort „häufig" ist jedenfalls sehr einzuschränken. So ist mir beispielsweise in den 11 Jahren, während ich dort war, nicht eine einzige Römermünze als dortiger Fund zur Kenntnis gekommen. 5. Schaan 1923 . . . . . . . 4 Stück. Jahrbuch 1923, Seite 181; 1927, Seite 20. Constantius . . . 323—361 ' 1 Stück Unbestimmt ... 3 Stück Im Jahrbuch 1927 erwähnt Prälat Büchel die Gold- münze des Kaisers Constantius. Diese verschwand wieder und konnte erst 1936 neuerdings ermittelt und für die Sammlung des Vereins erworben, werden. Für die weiteren 3 Münzen, die geschenkweise an den Verein gingen (Jahr- buch 1923) bleibt zur Auswahl ein fundörtlich nicht fest- gelegter Rest von 7 Münzen des alten Bestandes. Der Erhaltungsform nach kommen dafür 3 Kleinbronzen in Betracht, die aber bis zur Unkenntlichkeit abgewittert sind, wovon aber durch die erhaltene Hauptform 2 zirka Ende des III. Jahrhunderts, eine früher angesetzt werden können. Fundort: Sax-Tanzplatz. 6. Mauren 1930 . . ... . . . 2 Stück Tiberius od. Augustus mit Nachprägung . ca. 10 Augustus (?) . Diese Münzen fanden sich in der Nähe der Kirch- mauer auf dem Friedhof, wurden im Übereifer, sie zu reinigen, in Salzsäure verdorben, sind immerhin zeitlich noch bestimmbar.
        

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