— 178 — Herr l>. E. Kühn vom Zoologischen Museum der Universität Zürich hat in dankenswertestem Entgegenkommen die Bearbeitung der Knochenfunde vom Borscht übernommen. Das Ergebnis finden Sie in diesem Bande in der Arbeit „Die Fauna der Wallsiedlung im Borscht". > Die bei der 1W6er Jahresversammlung angeregte gemeinsame Besichtigung der Sammlungen unseres Vereines im Schlosse Vaduz fand unter Führung des Herrn. Konservators Hild am letzten Mai- Sonntag statt. Die Beteiligung war allerdings nicht sehr stark. . Einer Einladung des Herrn Karl, Keller-Tarnuzzer, Sekretärs der Schweizerischen Gesellschaft für Urgeschichte folgend, haben einige Mitglieder unseres Vereines die Ausgrabungen am Castels bei Mels besichtigt sowie an einer im Anschluß an diese Aus- grabungen durchgeführten Versammlung des Historischen Vereins des Kantons St. Gallen und des Heimatbundes Sarganserland in Mels und in Ragaz teilgenommen. Im August haben die Teil- nehmer des freiwilligen Arbeitsdienstes, die mit den Ausgrabungen am Castels bei Mels beschäftigt waren, mit Herrn Karl Keller- Tarnuzzer Vaduz besucht und unter der Führung des Vorsitzenden unseres Vereines das Schloß Vaduz und die dort untergebrachten Sammlungen besichtigt. . Unser Verein hat bei der fürstlichen Regierung die Anregung gemacht, es möchten die liechtensteinischen Pfarrarchive geordnet und es möchte für eine bessere Unterbringung gesorgt werden, als dies bisher in einzelnen Fällen geschehen ist. Die fürstliche Regierung hat sich hierüber mit. dem bischöflichen Ordinariate in Chur in Verbindung gesetzt und die Ordnung der Pfarrarchive Hochw. Herrn Pfarresignaten Fridolin Tschugmell übertragen, nach- dem der Landtag für diese Arbeiten einen Kredit bis Fr. 400».-^ in dankenswertester Weise bewilligt hatte. Die Arbeit in den Pfarr- archiven ist im Gange. Nachdem am 26. September 1937 75 Jahre verflossen waren, seit das Fürstentum. Liechtenstein die konstitutionelle Verfassung erhalten hatte, war zunächst beabsichtigt, die Jahresversammlung 1W7 auf diesen Tag zu verlegen und damit eine kleine Jubiläums- feier zu verbinden. Weil dann aber aus verschiedenen Gründen auf den gleichen Tag die Feier im Unterland zum Abschlüsse des ersten
        

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