- HZ im September 1392 zog Bischof Hartmann m das Engadin und den Vintschgau, um die von Matsch zu züchtigen. Letztere wurden gezwungen, mit dem Bischof in Unterhandlungen zu treten, die sich aber zerschlugen; die Feindseligkeiten erneuerten sich; die von Matsch nahmen und plünderten die Festen Remüs, Steins- berg und Greifen st ein; der Bischof aber schlug 
sie und eroberte die genannten Burgen wieder-'. Ein Urteil des Psalz- richters in Chur vom 14. Januar 1395^ und ein Schiedsspruch des Herzogs Leopolds IV. r>on Österreich vom 2. Februar gleichen Jahres lauteten zu Gunsten des Bischofs"; allein die von Matsch fügten sich nicht und die Anstünde dauerten fort, wie u. a. der Absagebrief Ulrichs VI. von Matsch an Bischof Hartmann von Chur beweist". 2. Gleichzeitig war der Bischof in Fehde mit dem Freiherrn Ulrich Brun von R ii z ü n s. Als der Bischof das Biz- dumamt im Domleschg dem Hans Thumb zu Neu- burg verlieh, widersetzte sich der von Räzüns und machte Ansprüche auf dieses Amt geltend. Es kam zur Fehde, welcher jedoch durch einen Schiedsspruch des Grafen Johannes I. von Werdenberg-Sargans, der ein Better des Bischofs und Schwager des Freiherrn von - Räzüns war, ein vorläufiges Ende bereitet wurdet Das Mzdumnat im Domleschg 
soll dem Eotteshause Chur gehören und vom Bischof verliehen werden. Auch ein zweites Zerwürfnis zwischen dem Bischof und dem Freiherrn endete durch einen Schiedsspruch des Grafen Hans von Sargans hauptsächlich zu Gunsten des Bischofs". 3. Nicht genug an diesen Kämpfen verwickelte sich Bischof Hartmann II. in eine Fehde gegen die Grafen von Werden- berg-Heiligenberg. Zunächst sollte 
diese den „Dank abstat- ten" für die bereits angeführte Gefangennahme durch Albrecht IV. Am 3. November 1393 schlössen Bischof Hartmann II. von Chur, Abt Burkhard von Pfäfers, Graf Johann I. von Werdenberg- Sargans und Graf Heinrich I. von Werdenberg-Sargans zu Baduz ein Bündnis gegen die Grafen Albrecht (III.) von Werdenberg- Bludenz, Albrecht (IV.) von Werdenberg-Heiligenberg und, die Brüder Rudolf und Hug von Werdenberg-Rheinegg,̂ welches Bündnis am 3(1. Juni 1395 erneuert wurde, wobei auch Herzog
        

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