— 9 — bung bildet und auch in Fachkreisen stets besondere Würdigung fand und findet. Bei dem Wiederaufbau Gutenbergs hat er nicht allein die Ausarbeitung der Pläne und Skizzen selbst be- sorgt, sondern auch bei manchen anderen Arbeiten praktisch Hand angelegt. Besondere Sorgsalt ließ er der Gestaltung der Innen- räume und deren Ausstattung angedeihen. Die Malerarbeiten besorgte er zur Hauptsache selbst und schuf dabei im Saale des Schlosses eine beachtenswerte Sammlung von Wappen der Adels- geschlechter der näheren und weiteren Umgebung. Eine Beschrei- bung der Burg aus seiner Feder enthält 
Band 14 unseres Jahr- buches. Geschichte der Feste und Herrschast Gutenberg schrieb für den gleichen Band Prälat I. B. Büchel. Seine gelegentlichen Zeichnungen sind von wohltuender Ori- ginalität und bezeugen seine sichere und Kunstgeübte Hand. Auf dem Friedhof in Vaduz sind mehrere handgeschmiedete Grab- Kreuze von beachtenswerter Schönheit, für welche Grabmäler Rheinberger die Entwürfe gemacht hat. Wie schon einleitend erwähnt, gehörte Egon Rheinberger. einer der Mitbegründer des Historischen Vereins für das Fürsten- tum Liechtenstein, dem Vorstande dieses Vereines seit dessen Gründung bis zu seinem 
am 25. Juli 1936 erfolgten Ableben an. In diesem Vorstande war ihm das Amt eines Konservators über- tragen. Durch die Auffindung römischer Baureste auf den Maurer Wiesen in 
Schaanwald 1927 angeregt, hat der Historische Verein seither fast jedes Jahr Ausgrabungen auf vor- und frühgeschicht- lichem Gebiete ausgeführt. Diefe Arbeiten wurden zum größten Teile auf Anregungen Rheinbergers und unter seiner Mitwir- kung 
gemacht. 1930 fand Rheinberger oberhalb der neuen Pfarr- kirche in Balzers vom Regenwetter angeschwemmte Kleine Knochensplitter. Dies veranlaßte ihn. darauf aufmerksam zu machen, daß dort in der Nähe zweifellos eine vorgeschichtliche Siedlung vorhanden gewesen sein müsse. Die daraufhin durch-
        

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