— 80 — aus der yezgenanten von Brandis oder seiner Erben abvor- derung zu Recht wissen soll, es wer dann das den Khlegern an den gemelten ennden das Recht versagt oder gesärlich verzogen, das Khundlich gemacht würd mit cassierung was wider dise Freyheit gehandelt wurde. Mit Freyheit des Paßthart und Lanndzuge auch der gemainden, höf, und weiter, so nit ordenlich gerichtsherrn haben. Auch der Zoll und Meut halben doch so Sy die Zoll an ainem Ennd nemen, sollen Sy damit die leut an anndern Ennden nit beschweren. Item der Achter ennt- halter halben, item der entwichnen Übelthäter halben. Der Kaiser Fridrichsbrief datum stet 1492 und Kaiser Maxi- milianen allain auf Herrn Sigmunden lautent 1507 auf dem Reichstag zu Costenz, söllich baid brief und Freyheiten wenndt bemelter Kaiser Max auf Gras Nudolsfen von Sulz und seine NachKhomen, als Erben obgedachter Frey- herrn von Brandis. Das Datum stet 1514. Lib. 2. fol. 944. Jahr 1503. Dienst-Revers auf Kaiser Maxi-, milian von Graf Rudolfen von Sulz Lanndtgraven im Kleggau auf acht gerüfzte pferdt mit zwayhundert gülden Provision (siehe Urkunden). Lib. 5. fol. 1263. Jahr 1503. Etlich zusamen gevunnden actn der Freyherrn zu Brandis und graven von Sulz contra Liechtenstein von wegen der Schloß CastelKhorn (siehe auch Geschichte Liechtensteins Seite 297). Lib. 2. fol. 1084. Jahr 1504. Schuldbrief auf Kayser Maxi- milianen von Herrn Ulrichen von Rambschwag umb ain- hundert und fünfzig gülden die Im auf Notturft des Schloß Guetenberg fürgestreckht sein (siehe Urkunden). Lib. 2. fol. 747. Jahr 1505. Dienstbrief von Kayser Maxi- milianen. Ain ewiger Österreichischer Schutz und Schirmb für die Freyherrn zu Brandis mit Irer Herrschaft Faduz und Schellenberg mit Öffnung des Schloß Faduz und zwayhundert gülden järlicher öffnungsgelts aus der Tyrolischen Kamer (siehe Urkunden).
        

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