- Kl - Lebensbedingungen zu suchen sein, wofür ich die Hebung der hygienischen und sozialen und nicht zuletzt der wirtschaftlichen Verhältnisse verantwortlich mache. Um meiner Arbeit eine gewisse Vollständigkeit zu geben, habe ich auch den Geburtenüberschuß errechnet: Geboren 
Gestorben 
Geburten- find: 6? ̂ 1831--1840 
274 212 1841--1850 223 
219 
4 1851--1860 
224 202 
22 1861--1870 
252 236 
16 1871--1880 248 
207 41 1881--1890 235 
238 
— 3 1831--1900 291 
244 
47 1301--1910 370 222 
148 1911--1920 
279 228 51 1921--1930 
^73 180 
W 2669 2188 481 Der gesamte Geburtenüberschuß der Gemeinde Triesen ist in den 100 Iahren als sehr bescheiden zu bezeichnen. Bedenkt man außerdem, daß viele in dieser Zeit ausgewandert und sich dauernd in der Fremde niedergelassen haben, so wird man nicht seylgeyen mit der Behauptung, daß Triesen in den letzten 100 Iahren Kaum einen nennenswerten Zuwachs an Einwohnern erfahren hat. Und nun zum Schlüsse meiner Ausführungen noch eine Bemerkung: Ich will nicht verhehlen, daß jede Todesursachen- statistik manche unleugbare Schwächen in sich trägt. Wie ich eingangs betont habe, schließen viele Diagnosen große und berechtigte Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit in sich. Eine weitere Schwäche bedeutet auch die an und für sich geringe Anzahl der hier erfaßten Todesfälle. Man wird erst nach Bearbeitung der Statistik des ganzen Landes ein Klareres und verläßlicheres Bild über Werden und Sterben während der letzten 100 Jahre gewinnen Können.
        

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