- 55 - Leberleiden 8 Gicht und rheumatischen Krankheiten 6 Starrkrampf 4 (1846) 1850. 1875. 1916). Ein besonderes Wort ist der Kindersterblichkeit zu widmen. Kinder (d.h. bis zum Alter von 10 Iahren) sind insgesamt 753 gestorben, das ergibt einen Prozentsatz von 34,54 7> sämtlicher Todesfälle. Die verschiedenen Todesursachen verhalten sich zueinander wie folgt: Kinder Gichter 175 23,20 7 Durchfall ... 89 ^ 11.80 ^ Erstickung während der Geburt . 25 Todgeburten 24 Lebensschwäche 86 135 17,90 7c Tuberkulose 65^ 8,60^ Lungenentzündung und Bronchitis 61 8 A Keuchhusten 56 7,40 7 Diphtherie 31 4.10 7- Scharlach (Rotsucht) 29^ 3,807. Gehirnhautentzündung 27 ^ 3,50 7, Typhus 4^ 0,507 Andere Krankheiten 57 ^ 8,10 K Unbekannte Todesursachen 24 3,10 7 Wenn wir uns vor Augen halten, dafz rund der dritte Teil im Kindesalter verstorben ist, so ist dies ein Umstand, der uns zum Nachdenken zwingt. 35 7> aller Kinder sind an Gichter und an Durchfall gestorben. Das starke Überwiegen dieser beiden Todesursachen ist zweifellos zum größten Teile auf falsche Er- nährung und mangelhafte Pflege zurückzuführen. Denn mit der Einführung einer den Kindern angepaßten Nährweise und besseren Pflege sind die Gichter zur größten Seltenheit geworden, und auch die Anzahl der an Nährschäden verstorbenen Kinder ist in den letzten Iahren wesentlich zurückgegangen. Verhältnis- mäßig sehr hoch ist auch die Zahl jener Kinder, die an Tuber- kulose zugrunde gingen, machen sie. doch 8,6 7> der Kindersterb- lichkeit aus. Dies scheint mir nicht sehr verwunderlich bei der
        

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