— 18 — rufen („Du, Sepple"), Launenhaftigkeit, bald zu streng, bald zu gutmütig. Die Kinder sollen Achtung haben vor dem Priestev und der Sache, welche er vertritt. ?geosgoßu8 naseitur. II. Strafe. 1. Der Lehrer soll vorsichtig sein im Beloben und Bestrafen. — 2. Nicht zu strenge strafen, Körperliche Strafen soll er nur im äußersten Notfalle anwenden. In schweren Fällen soll er sich mit den Eltern verständigen. — 3. Man hüte sich vor rohen Schimpfworten. III. Aufgaben. Man unterrichte in Konzentrischen Krei- sen! die Stunde enthalte einen oder zwei zusammenhängende und abschließende Abschnitte! Durchschnittlich erhalten die größeren Kinder 6 bis 7 Fragen. Nimis noest. IV. Erklärung. Am besten geht man nach der Mün- chener Methode von einer Erzählung aus. In erster Linie Kommen Erzählungen aus der Offenbarung in Frage. Die Er- klärung muß Kurz, Klar und wahr sein. Viele Worte verderben den Eindruck. Vom Verstände gehe das Wort ins Herz! Auch die erste Stunde gewissenhaft ausnützen! V. Abfragen. Das Buch muß bei der Prüfung geschlossen bleiben. Man soll möglichst alle Schüler aufsagen lassen. Die Hauptsache ist das Verstehen der Antworten. „Damit soll aber Keineswegs gesagt werden, daß der Katechet auf das wörtliche Memorieren verzichten darf! es ist vielmehr unbedingt zu fordern, deshalb schon, weil vielfach auch der Inhalt einer Antwort nicht im Gedächtnisse bleibt, ohne den Wortlaut derselben." VI. Man hüte sich, unwahre oder unpassende Geschichtchen zu erzählen und auch wahre nicht zu häufig! Zeitverlust. VII. Man möge wenn immer möglich in jeder Stunde etwas von der vorhergehenden wiederholen! So fixiert sich das Durch- genommene besser. Nach Behandlung eines größeren Teiles wiederholt man diesen ganzen Teil und am Schlüsse des Semesters das ganze Pensum. Da Kanonikus Büchel die Wichtigkeit der Jugend erkannte, drang er auf die Bildung von I u g e n d v e r b ä n d e n, sei es in der Form der Marianischen Kongregationen oder in Form
        

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