— 87 — 1612, April 9. Die Richter des Mainzer hl. Stuhls erklären, daß Bernh. Rhen von Rottweil gegen das vom Offlzial von Konstanz ergan- gene Urteil appelliert habe, und daß deshalb Anna Hombur- gerin innerhalb 30 Tagen vor ihnen zu erscheinen habe. 1612, September 7. Caspar von Rambschwag bekennt, daß er zu seinem Procu- ratoren u. Anwalt constituirt habe den Johann Mörter der Rechten Licentiaten, kays. Cammergerichts Advocaten u. Pro- curatoren. „Urthailbrief in Sachen des Caspars v. Ramschwag Rom. kays. Mayestät u. fürstl. Durchl. Vogt zu Guttenberg Appel- lanten contra den Ernhaften Johann Bernhardt Rhenen Bur- gern zu Rottweil, Appellaten. pro taxa et laboribus sechs u. zwaintzig gülden. Spire 3. Novembris anno 1612. Verfertigt bei des kays. hof- gerichtscantzlei zue Rottweil den 26. Junii 1612." „Wir Johann Fölix, Freiherr zu Spaur u. zu ValÖr, der fürstl. Grafschaft zue Tyrol Erbschenckh ü. des kays. hof- gerichts zue Rottweil Statthalteramptsverweser" anstatt u. in namen der Grafen Karl Ludwig & Rudolf von Sulz „an Ihrer kais. Majestät statt", bekennen, daß als der Herr Christof Franz Frey, Herr zu Wolkenstein, röm. kais. Majestät Rat Dienstag nach Hilarii 1608 „uf den hove zue Rottweil der freien offenen kaiserl. Landstrassen zue Gericht gesessen der Magister Johann Jakob Digisser, geschworener hoffgerichts Procurator erschie- nen ist" und suppliciert im Namen Bernhardt Rhenen seines Principals gegen den Caspar v. Rambschwag, ihm folgender summarischer Klageverkündigung zuerkennen seyend: Vor Euer Gnaden erscheint der Anwalt des Bernhard Rhenen, Kaufmann zu Rottenmünster bei Rottweil als Ehevogt Frau Anna von Honburg wider Caspar v. Rambschwag, Obervogten
        

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