— 63 — attentare in praeiudicum dni, sed rem facere meliorem et non deteriorem advocati 
wird auf erkhandtnuß der rechten ge- tzogen." 61. Der Prälat von Einsiedeln hat den Grafen mehrere Male ersuchen lassen und ermahnt, von solchen Angriffen auf die Propstei abzustehen. Doch vergeblich. Er sah sich deshalb gezwungen „die hoche obervögt schütz 
und Schirmherren in stadt der Rom keys. May1, namblich das obwolgemelt loblich alte und catholiseh orth zuo Schweitz" um Hilfe anzurufen. 62. Die „Herren zuo Schweitz" ersuchten deshalb den Grafen schriftlich, von seinen Handlungen abzustehen. Der Graf verblieb trotzdem „in seinem mutwillen". Auf seinem Schloß zu Vaduz baten die Obervögte ihn, er wolle 
sich „als fridsamer vogt gegen die probstei und das lobl. Gotzhous Ein- sidlen verhalten", erinnerten ihn auch an seinen Eid. Der Graf hatte dafür „nit dan ein ungereimpte anwurt alls schimp reden und kein eigenlicher bescheidt oder resolution", fuhr auch weiter in seinen Tätlichkeiten fort. 63. Vergeblich waren auch die Vorstellungen der anderen 4 Orte, Luzern, Uri, Underwalten und Zug. 64. In einem Schreiben vom 15. Juni 1589 schrieben dann die Obervögte zu Schwitz, daß er der Graf „das lehen an der vogt und schirmgerechtigkheit zuo Frysen verwürckht habe und dem Gotzhous Einsidlen sampt allem recht wider ange fallen und weitter zu verlechnen frei stehen soll. 65. über diß alles, wie der graf disen ernst von den herren zuo Schweitz als obern schirmvogten vernomen und die fürsorg getragen seine unbescheidenheit soll weiter an tag bracht und wiewol verdient mit ernst verfolget werden, hadt er gleichsam denen die ein bosy sach mit bösem gewüssen vermitteln und deckhen wellen zuo Speyr bei dem keys. Camergricht in diser Sachen sich für einen threüwen des hl. reichs grafen und vasallen dargeben ime derhalben denn herren viscall adiun- gieren lassen als ob er umb erwerung des hl. Rom reichs Grerttzen gegen wölche 
die Schweitzer mit kriegsempörung
        

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