— 62 — 57. Er hat „ofne mandata mit sonderer vermessenheit" an den Kirchtüren zu S. Gerold anschlagen lassen, wonach kein Gotteshausmann aus dem freien Hof zu Frysen abziehen dürfe. 58. „das ouch des Gotzhauß arme leüth in todts feilen kein erb uoch guot abtheilen sollen oder sich selbst under ein anderen fründtlichen vergleichen vereinigen und vertragen mögen ohne vorwüssen zuolassen willen und beysein des vogts oder seiner beamptman zuo grosser merckhlicher beschwernuß und das auf straf viertzig pfund pfeningen so doch ihme vogt keine straf zuolegen gepüren soll dan mit raht und zuostimmen des grundtheren eines brobsts zuo S. Geroldt zur Zeit wider alle christliche 
policei Ordnung. 59. Alß hiebevor bei gedenckhlichen Jharen ohn gevorlieh um das jar 48 nechst ein brobst zuo S. Geroldt umb contribution zuo des hl. reichs steür, schnitz oder Schätzungen ersuocht, ober domalß vermög des Gotzhuß Einsidlen Privilegien de libertate exemptionis ouch durch Intervention der obervögt von Schweitz alß ein mit Bundt gnoß geistlicher stanndt mit allem seinem anhang wie allwegen darvor erweret worden habendt doch des jetzigen grafen voreitern domals vögt und Schirmherren nebendt dem gotzhouß die underthanen mit glatten wordten eingefüert das sey der zeit in einer geringen gelt suma gesteüret daher dan ietzund der vogt mit undreglichen bürden die arme leüth uberschüttedt also dassy den dritten theil auß seiner gantzen herschaft Blomenegkh zuo erlegen getrungen werden; wellicher summen zuo diser zeit in sechs terminen alle jars zuo 400 fl. ungevorlich sich thuot erstreckhen so sy doch deren alles von des Gotzhouß freiheit wegen alß leibeigen grundtsäß einverleibte angehörige leüt sollen erlediget bleiben der brob- steien und seiner althergebrachten exemption zuo großem nachtheil. 60. das über sölliche gesetzte eingrif und abpracticierte beilagen der schnitz dem heren grafen die verharung oder praescription keine behülflichkheit geben mag weil er und seine voreiteren des Gotzhauß und seiner armen leüth schirm- berren und vogt gewesen sein quia nihil agere debent vel
        

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