— 5 — Unter den Adelssamilien, welche sich im 13. bis 15. Jahr- hundert in Liechtenstein, im Werdenberg und Sar ganserIa n d. im Rheintal und Vorarlberg, ja weit in den Gegenden jenseits des Bodensees und in denBünd - n erTälern angesiedelt haben, sind die Grafen von Bregenz, von Montsort und Werdenberg in den Vordergrund getreten, von denen die letzteren sich später in die beiden Haupt- stämme: Werdenberg-Heiligenberg und Werden- berg-Sargans spalteten. Von letzterem Stamme zweigten sodann verschiedene Seitenlinien ab, die sich wiederum nach ihren Wohnsitzen benannten: Werdenberg-Sargans zu Trach- te lsingen (die schwäbische Linie), Werdenberg-Sar- gans zu Vaduz, Blumenegg und Sonnenberg- Nüziders, sowie Werdenberg-Sargans und Vaz. Nicht all diesen Familienzweigen war eine längere Lebens- dauer beschieoen; beinahe am wenigsten traf dies bei der Seiten- linie Werdenberg-Sargans zu Vaduz zu, welcher Heinrich 1. angehörte, dessen Lebensbild im Folgenden in Kurzen Abrissen entrollt werden soll. Als Haupt-Geschichtsquellen hiesür Kommen be- sonders in Betracht: Krüger Emil, Die Grafen von Werden- berg-Heiligenberg und von Werdenberg-Sargans, Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte. Bd. XXII, St. Gallen. 1887 (fortan zitiert: Krüger, Grafen von Werdenberg). Wegelin Karl, Regesten der Benediktiner-Abtei Psäfers und der Landschaft Sargans, Chur. 1850 (zitiert: Wegelin, Psäserser Regesten). Kaiser Peter, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein, 2. Auflage, besorgt von Biichel Johann Baptist. Vaduz. 1923 (zitiert: Kaiser-Büchel). LichnowsKy E. M.. Geschichte des Hauses Habsburg, Bd. IV., Wien. 1839. Bd. V., Wien. 1841. i *
        

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