— 53 — herren, herren Rudolphum den andern continuiert durchaus alles bestettiget und erhalten worden". 11. Einsiedeln sei durch diese Privilegien „vor allen an- deren in der Libertedt exemptionis ab omni onore contri- buendi der allerselligsten mutter Gottes zuo ehren alle zeit gelassen". In seinen „spennen" werde der Prälat vor kein fremdes Gericht gezogen werden können „dann allein vor Ihre keyser. May* Person, deren hofräth oder wenn sy die sachen allergnedigist commentieren lassen wellen", damit die Ange- legenheiten rasch erledigt würden. 12. Die Propstei S. Geroldt sei „ein ingeleibt glid, fllial und attinens mit allem seinem anbehör und rechten dem kloster Einsidlen zügehörig und das darüber ein Prelat zur Zeit zuo den Einsidlen directus et verus dominus ist". 13. „das zuo Fryen da dise Brobstei und Gotzhous under gelegen ein fryer gericht und 
dingkh hof, der seine keiner oder 
richterschreiber und vollmechtige weibell in 
gebott und verbot, zwölf gerichtspersonen, die allein für das gotzhous und brobstyen gerechtigkheit, weystomb und den underthonen zuo ihren rechten wie von alters sytzen und hadt ouch ein Brobst und herr zuo S. Geroldt dieselb gericht keller, amptman, Schreiber und weibell mit vollem gewalt zuo setzen und zuo entsetzen und sollendt daruf vereidet und geschworen sein. •14. Das waß in dem Bezirckh und gemerckhen zwüschen den beiden doboln von der Luitz bis uf das Mülli dobli 
bis in die fruitz unde die eekh vort auf vollen Schinen 
dobli und weiter wider in die luitz begrifen und umbfangen wirdt und da zwüschen gelegen, darüber ist ein herr zuo Einsidlen und Brobst rechter wahrer nathürlicher Grundt unnd eigen- thumblicher herr und soll ihme zuo erkhandt werden 
und frei zuosthenn mit aller freiheit rechten und Eigenschaften, wann und bann, wegen und stegen, wasser und weidt, 
trüeb und threbe, holtz und vellde, flugckh und zugckh ponndt und prondt vom himel bis in grund, forst und wildpan on aller menigclichs verhindernus. 4 *
        

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