— 45 — Wir Karl der t'ünfft von Gottes Gnadn Erwölter Römischer Kayser zue allen Zeiten mehrer des Reichs p. Kunig zu Ger- manien, zue Castilien zue Arragon u. s. w. Bekhennen öffentlich mit disem briue und thun kundt allermenicglich Wiewol wir auß angeborner guete Und kayserlicher miltigkeit genaigt sein allen und ieden Unseren und des heiligen Reichs Underthanen und getrewen Unser kayserlich gnadt mitzuthailen, So ist doch unser kayserlich gemuet billicher meer bewegt gegen denen, die sich vor anderen zue Unsern und des heiligen Reichs diennsten liedlich und fleissig halten erzaigen und bewaisen die selben mit sonderlichen gnaden zue begaben. Das wir dem- nach angesehen und betracht haben die annemen getrewen Und nutzlichen dienst so unser getrewer lieber Merckh Sittich von i- Embß Unser diener und weilundt Jacob von Embß Unserni lieben herren und anherrn Kayser Maximilian Löblicher ge- dächtnuß in seinen Kriegshendlen gegen denn Aidgnoßen, in Hungern und sonst manigfaltiger weiß auch sonderlichen in dem negstuergangnen Venedigischen Krieg darinn gedacht Merckh an seinem Leib mercklich beschädigung empfangen durch Ire Vorfahrn, weilandt Unsern Vorfahren Römischen Kaysern und Königen, Unnd Unserm Hauß Österreich oftmals bewisen haben, und der gemelt Merckh sich hinfüro zue thuen willig erbeut, Und darumb mit wohlbedachten) und guetem Raht und rechter Wissen dem genanten Merckh Sittichen von Embß, auch allen anderen seinen gebrüedern. Vettern und Sip verwandten des geschlechts von Embß und ihrer aller ehrlichen Leibserben und derselben Erbenserben Ires Namens und Stamens von Embß für und für dise besonder gnad und Frey- heit gethan und gegeben thuen und geben die auch von Römischer Kayserlicher Macht und als Regierender Ertzherzog zue Österreich, wissentlich in Crafft diß briefs; also das nun hinfür sy, Ire diener Ambtleuth, aigenleut, Vogtleut, hinder- sässen und undertonen die seien in dem Gericht zue Embß, oder anderstwo wohnhaft oder gesessen, die sie ietzo haben
        

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