— 23 — ivald vom 25. Juli 1391 entnehmen wir, daß Heinrich I. von Vaduz die Feste Iagberg nebst Zubehör in genau angegebenen Grenzen und die Erträgnisse anderer Güter auf Lebenszeit, sowie im allgemeinen die übrigen Besitzungen, welche sein Oheim Rudolf IV. von Montfort-FeldKirch beim Verkauf der Grafschaft FeldKirch sich vorbehalten hatte, als freies Eigentum erhielt. Als Grenzen wurden festgestellt: „Der bach im Santaniser (!) holz, den man nempt Anwanera, und denselben bach hinab untz in die III und Hinoff wert durch das holtz untz uff den grat in Santa- niser Klus, und von derselben Klus hinuf in den spitz des tann- waldes, also daz Uebersachsen mit siner zuogehörd heruswert ussrenthalb der marken sin sol, — und von dem spitz des tann- waldes den grat die höhi hin in, untz an des egenanten graf Hainrichs grafsschafft, als die sneschlaipfina in die III gd'nd, und von derselben höhi herab als die marken herabzaigent an die blatten enhalb Iagberg, da die groß aich mit dem crütz stat, damit die grafsschaft von Montfort und sin (Heinrichs) graffschaft von Sanggans vormals underschaiden und undermarket sint, und von derselben großen aich und der blatten gelich hinab über die Jll untz in den bach, genant der Mäng. der obrent Mäntzingen herab in die III rinnet, und von demselben bach das gepirg her- widert uswert zwischen der III ob Galmist heruz untz an den Schanwald zem Räbgir und da dannen hinüber untz gen Tysis und von Tysis den Blasenberg herumb nutz in die III." Die Zinsen und Steuern von den Leuten und Gütern zu Galmist und Tisis. die Graf Rudolf IV auch besessen hatte, soll der Amtmann von FeldKirch einnehmen und dem Grafen Heinrich I. abliefern: die Leute selbst aber gehören zu Oester- reich. Die Witwe des Grasen Rudolfs IV. von Montfort-Feld- Kirch, Agnes von Mät^ch, hat von Rudolf IV. ihr Leib- gedinge mit 3000 fl. auf die Feste Welsch-Rcnnschwag angewiesen erhalten. Diese Feste bleibt Oesterreich, es sei denn, daß Hein- rich I. sie um 3000 sl. auslösen wollte. Die Herzoge Wilhelm x - und Leopold nennen in der Urkunde den Grafen Heinrich I. von Vaduz ihren Oheim"'.
        

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