— 19 - 22. August 1389 Graf Hans I. von Werdenberg-Sargans Strei- tigkeiten wegen der Weid an der St. Luzisteig schlichten, die zwischen den Untertanen Heinrichs I. von Vaduz in Bal- zers und den Leuten des Grafen Donat von Toggen- burg, Hansens Oheim, entstanden waren, wobei die Marken festgesetzt wurden'^. Noch im gleichen Jahre veranlaßte Heinrich I. von Vaduz seinen Onkel, den Grasen Rudolf IV. von Montfort-FeldKirch, eine Stiftung zu erweitern, die dieser im vorhergehenden Jahre laut Urkunde vom 23. Juni 1388 vollzogen hatte, indem er einem Bruder Marquard von Brichsen ein Haus, die zugehörige Hosstatt, einen Garten u. a. im Walde von Valdun. im Kirchspiel zu Rankweil, zu einer Einsiedelei schenkte"". Ein Jahr später bewog nun Heinrich I. von Vaduz, wie ange- deutet, seinen Oheim, die Schenkung im Valduna-Wald zu erweitern, damit sich dort noch Brüder ansiedeln Können. Wenn Keine Brüder da wären, sollten sich Schwestern ansiedeln dürfen. Aus dieser Stiftung entstand das Frauenkloster St. Clara Ordens. Heute erhebt sich daselbst die von den Barmherzigen Schwestern geleitete Landes-Irren- und Wohl- tätigkeitsanstalt'". Im folgenden Jahre, am 17. Dezember 1390, traf Rein- hard von Wehingen, Herzog Albrechts (Hl.) Landvogt in den Landen diesseits des Arlberg, eine Vereinbarung mit dem Grafen Heinrich I. von Vaduz über Streitigkeiten, in die dieser mit der Herrschast Oesterreich wegen Verfügungen des Grafen Rudolfs IV. von Montfort-FeldKirch über die Feste Jagberg und andere Besitzungen verwickelt wurde"". Beim VerKaus von FeldKirch (22. Mai 1375) an die Herzöge von Oesterreich hatte nämlich Rudolf IV. von Montfort-FeldKirch sich gewisse Besitzungen vorbehalten: die Festen Jagberg und (Wälsch) Ramschwag mit Zubehör, die Vogtei Vallentschinen mit Zubehör, das Gut zu Galmist und vor Illbruck, sowie die Leute und Güter am Eschnerberg und am linken Ufer der IlN°. Von diesen Besitzungen waren Heinrich I. von Vaduz die Herrschaft Iagberg und die Einkünfte der Güter zu Gal-
        

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