- 69 starb, nachdem er. noch sein 5üjähriges Priesterjubiläum hatte feiern können. 5. Möhrle Martin, Pfarrer von Mauren, stammte von Feld- kirch, welche Stadt seit 1714 Patron der Kirche und des Kirchensatzes von Mauren war. Möhrle war Pfarrer von Mauren von 1850 bis 1856. Nach dem Eintritte seines Nach- folgers Josef Hagg in den Jesuitenorden (1858) wurde Möhrle Pfarrprovisor, verblieb jedoch zugleich Kaplan, welcher auch Gründer der Kaplaneipfründe gewesen war. Starb daselbst im Jahre 1875. Ihm folgte als Kaplan Franz Jos. Marxer, von Mauren, der 1881 an einem Schlage starb. 6. Balzer Simon, von Alvaneu, war nach Pfarrer Frick Pfar- rer von Triesenberg vom April 1843 bis März 1862. In diesem Jahre kam er als Hofkaplan nach Schaan, 1864 als Pfarrer nach Triesen. 7. Fetz Johann Franz, geb. am 21. November 1809 in Ems, war 1835 Pfarrer in Galgenen (Kt. Schwyz), 1843 Kaplan in Ems, 1852 Hofkaplan in Vaduz, 1884 Domherr, gest. am 18. Juni 1884. Er war bekannt durch seine geschichtlichen Forschungen um das Bistum Chur; später leitete er nach Dr. R. Schädler bis zum Tode das „Liechtensteiner Volks- blatt". 8. Matt Franz Josef starb im Jahre 1855 als Kooperator in Triesen. Er stammte von Mauren. 9. Frick Anton, Kan., war 1846 bis 1883 Pfarrer in Eschen. Er stammte von Schaan und er war es auch, welcher in seinem Testamente nach einer neuen Kirche in Schaan rief. 10. Bahl Johann Josef, von Tschagguns, Neffe des berühmten Kanzlers Bahl in Chur, wirkte als Pfarrer in Balzers von 1840 bis 1860. In der ersten, denkwürdigen Konferenz des Kapitels be- handelte der Präses Carigiet als erster „Sonn- und Feier- tage". Es ist unsere Pflicht, diese Tage christlich zu feiern. Knechtliche Arbeiten, weltliche Geschäfte entheiligen sie. Als Mittel dagegen erwähnt der Redner Kanzel, Beichtstuhl und schließlich auch den „Arm der weltlichen Macht".
        

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