- 65 - (Uri), später Kaplan in Kehrsiten und starb 1885 im Kreuz- spital in Chur. Zu Bendern gehörte auch Schellenberg. Am 28. Dezember 1858 starb in Schellepberg der eifrige und erfolgreiche Missio- när und Stifter des Klosters P. Franz Xaver Brunner von Mümliswil, und im nämlichen Jahre wie Ruggell wurde auch Schellenberg eine selbständige Pfarrei. Eschen war früher Propstei von Pfäfers, Kollator war der Prälat von Pfäfers. Der Konvent wurde 1838 vom Kanton St. Gallen aufgehoben. Seit der Aufhebung amten in Eschen . nicht mehr Benediktiner, sondern Weltpriester. Von Mauren gehörte das Patronat ab 1382 dem Johanniter- haus in Feldkirch, ging 1610 an das Kloster Weingarten, 1696 an das Kloster Ottobeuren, 1714 an die Stadt Feldkirch und 1918 an die Gemeinde Mauren über. Schaan war stets dem Domkapitel inkorporiert, welches Kollator der Pfründe ist. Die Kirche ist dem hl. Laurentius geweiht, zudem bestehen die Kapelle St. Peter und die Mutter- gotteskapelle auf Dux (Maria zum Trost). Vaduz gehörte zur altehrwürdigen Pfarrei Schaan. 1842 wurde es eine Kuratie. Die Florinskapelle bestand bereits 600 Jahre und der erste Graf der Linie Werdenberg-Sargans zu Vaduz mit Namen Hartmann I. wurde hier beigesetzt, nachdem er im Jahre 1354 gestorben war. Folglich bestand die Kapelle schon damals und er oder Bischof Rudolf IL, ein Ahne aus dem Geschlechte der Grafen von Werdenberg-Feldkirch (t 1325), stiftete die Florinskapelle. Ein Sohn des Grafen Hartmann I., Heinrich, stiftete im Jahre 1395 einen zweiten Altar in der Kapelle. In dieser Kapelle waren demnach zwei, kürzere Zeit sogar drei Pfründen. Nach dem Baue der neuen Kirche, 1873, wurde Vaduz eine unabhängige Pfarrei. Triesenberg gehörte zu Triesen, ein kleinerer Teil zu Schaan. Das Hauptkirchlein am Berge war das Theodulkirehlein in Masescha. Die Munifizenz des Fürsten Wenzel von und zu Liechtenstein ermöglichte den Bau der Kirche und des Pfarr- hauses auf Jonaboden, welche im Jahre 1768 gebaut wurden. 5 •
        

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