- 89 - hilflich beispringen wolle, bis ihm aus den vorarlbergischen Herrschaften Sueeurs (dessen er sich gewiß und unfehlbar ge- troste) zukomme. Wenn nun von Herrn Grafen mir seither über angeregte Punkte Keine Antwort erfolgt, mir aber sowohl dieser als anderer Sachen halber ernstliche Befehle zukommen, so bin ich, vordrist über jetzt angezogene Punkte, das Schloß Gutenberg betreffend, wessen man sich eventuciliter zu des Herrn Grafen und seiner Untertanen zu getrosten ..., daß in Schriften zu ver- ständigen für... so Kann ich auch hiebei dem Herrn Grasen zu berichten nicht umweg, daß Kraft einer auferladenen «ÜKsi-ge ich der ersten Auswahl dieser arlbergischen Herrschaften, so aus 2 w" bewehrten Mannen hinauf an die Pässe gegen St. Lucis Steig und daselbst am Rhein nahend, um dem Schloß Gueten- berg zu verordnen vorhaben, damit dann eventualiter solches Volk von des Herrn Grafen Untertanen der Herrschaft Vaduz notwendige Unterhaltung, gegen gebührliche Bezahlung und auch Quartier haben mögen, so habe dem Herrn Grafen solches zuvor beizufügen nicht umgehen wollen und mich getröstet, der Herr Gras werde alsbald solche Provision und Bestellung zu tun anbe- fehlen, daß man mit Zufuhr des täglichen Proviants so viel immer möglich vorsehen soll. Der Briefschreiber erwartet Antwort. Außen am Brief ein Siegel, dessen Wappen im Schild nicht mehr erkennbar ist; auf dem Schilde 3 Helme mit offenem Visier; auf dem mittleren Helm das Brustbild eines Mannes, auf dem rechten ein Flug und links ein Vogel (?). !7. Jahrhundert. 142 1 Zettel. Was Adam Khuen, Hufschmied zur Altenstadt, bei der gn. Frau Gräfin wegen den Pferden verdient hat: Erstlich 3 Pferden 24 Adern gelassen, mehr 2 Pfer- den 8 Adern gelassen, für 1 Ader 3 Kr., tut zusammen Ifl. 36 Kr. Mehr einem Pferd geholfen, das schäbig gewesen ist, eine Salbe gemacht, 3 bz in die Apotheke Offenbar Mille.
        

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