1s - Fundstelle 2 Abbildung 2, da dort in 130 ein Tiefe eine Pfeilspitze, Abb. 3a, aus grünlichem Feuerstein gefunden wurde. Sie, wie Bruchstücke von Steinbeilen und ein Kleines, ganz gebliebenes Beilchen aus grünem Serpentin, Abb. 3b, ferner ein Bruchstück einer Feuersteinklinge, Abb. 3e oben (das untere ist modern), die bei den Grabungen in der „Wanne" mitbehoben wurden, reichen wohl in jüngere Zeit herab und Können noch in der Bronzezeit verwendet worden sein. Daß am 
Platze selbst allem Anscheine nach derartige WerK- behelfe zubereitet wurden, darauf lassen ein nur einseitig ge- glättetes Handstuck aus dunkelgrünem Serpentin, wie zwei Rindenstücke von Feuersteinknollen schließen. Die durch Abb. 36—K wiedergegebenen Werkzeuge aus Kno- chen,«' ein offenbar länger benutzter Glätter, s ein Fellablöfer, ein von Jägern schon zur Zeit der WildKirchlileute bevorzugtes und noch in unsere Tage herausreichendes Gerät, t ein beim Durchbohren gesprungenes und daher fortgeworfenes Knochen- stück, g ein Schaber oder Glätter, abgenützt, wie eine angefügte Rippe K, tragen an sich sehr altertümlichen Charakter, sind aber in ihrer Art noch lange im Gebrauch gestanden. Sie dürften Zeit- genossen der Geschirre Abb. 4,1 gewesen sein. Die Abbildungen 4—6 machen uns mit den charakteristischen Stücken der an dieser Stelle zutagegesörderten Töpferware bekannt, deren Zeitgenossen die vorigen Fundstücke sein mögen. Im engen Raum bei der Trockenmauer, Mitte links Abb. 2, aus den tieferen, 130 ein unter dem Garten liegenden Schichten behoben, gehören die Stücke Abb. 4,1 und 2, Abb. 5,3 und manche der Abb. 6 jener derben Gattung freihändig geformter, schlecht gebrannter Geschirre des Haushaltes aus wenig sorgfältig ge- knetetem Tone an, der zwecks größerer Festigkeit mit Sand oder auch Steinsplittern vermengt wurde. Die Geschirre sind mit einem dünnen, im ungleichmäßigen Brande z. T. rötlich gewordenen, sonst grauen, derbverstrichenen Schlickbezuge versehen, innen- seitig meist grau oder schwarz, im Bruch graufärbig.
        

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