- 12 - säst zu der Stunde des Sterbens ihrer Mutter rastlos tätig waren, sür die Armen der Umgebung Wohltaten zu spenden und hierin von ihrer Mutter mit wärmster Teilnahme gefördert wurden. So Konnte bei der Kirchlichen Feier des 80. Geburtstages der fürstlichen Frau, welche Feier mehr familiären Charakter trug, ihr Sohn im Ordensgewande, P. Jldefons, Gott danken sür das hervorragende Wirken, das seiner Mutter verliehen war. Und bei der Feier in der Familie am 6. Juni 1923 führte der Hochw. Herr Dechant Fried! unter dem Motto „Eine Ehrenkrone ist eine große Anzahl von Iahren" aus, daß vor allem drei Edelsteine die Krone der Jubilarin schmücken. Was Dechant Friedl über diese drei Edelsteine sagte, Kennzeichnet besser, als meine schwache Feder es vermag, das Leben und Wirken der hohen Frau, wes- halb das Wesentliche seiner Ausführungen hier folgt: „Der erste Edelstein ist ihre edle, unverfälschte Fröm- migkeit. Ein Kirchensürst, welcher fönst sehr sparsam ist in Aeußerungen der Anerkennung, hat von der Frau Fürstin Kurz gesagt ,Sie ist wahrhast fromm, weil sie demütig ist'. Wie sehr er Recht hat, wissen wir alle aus eigener Erfahrung, wir alle Ken- nen den Eiser der Frau Fürstin im Gebete, ihre Freude an der hl. Messe und ihre Andacht bei der hl. Kommunion. In ihrem frommen Sinne hat sie den Benjamin der Familie ganz dem geistlichen Dienste geweiht. „Der zweite Edelstein ist ihr edler Charakter. Woher Kommt es, daß jeder, welcher das Glück hat, einige Zeit mit der Frau Fürstin zusammen zu sein, sich zu ihr hingezogen fühlt? Es Kommt von den Eigenschaften ihres edlen Charakters, von ihrer Güte, Herablassung und Leutseligkeit. Durch diese gewinnt sie die Menschenherzen. Woher Kommt es, daß alle Mitglieder der Familie so charakterfeste und überzeugungstreue Menschen sind? Es Kommt von dem Beispiele der hohen Eltern, namentlich vom
        

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