— 69 Dieses Buch, später fortgeführt bis 1840(?), war ein wertvoller Behelf bei Anlage des allgemeinen Familienbuches. Es gibt bei jeder Jahrzeit, die ge- halten wird, die Namen der Eltern, Grofzeltern und Brüder und Schwestern und anderer Verwand- ten an. — 12. Fragmente eines ähnlich angelegten Jahrzeitbuches der Pfarrei Bendern fand ich in einem Privathaus in Mauren. 13. Altes Urbarium der Pfarrkirche zu Mauren vom Jahre 1665. Dieses Buch ist eingebunden in ein beschriebenes Pergamentblatt, vermutlich aus einer handgeschriebenen Evangelienharmonie. 14. Neu errichtetes Urbarium von 1825; revidiert und ergänzt 1865. 15. Nechnungsbuch der löbl. Pfarrkirche zu Mauren 1790-1866. 16. Urkunden betreffend Ehen, Taufen und Todfälle von circa 1800 an; alphabetisch geordnet im Archiv. II. Gemeinde-Archiv von Mauren. 1. Gemeinderechnungen von 1809—1862. 2. Verschiedene Urkunden, größtenteils abgedruckt in Joh. Bapt. Büchel: Bilder aus der Geschichte von Mauren, Jahrbuch 1915 und 1916. 3. Das vom Pfarrer 1930 wieder aufgefundene Ge- meindebuch vom Jahre 1731—1812. Dieses inter- essante Buch, das einen Brand mitgemacht hat, wie die angebrannten Ränder und die rufzbe- schmutzten Seiten beweisen, enthält Angaben über Abrechnungen mit den Gemeindebürgern; Ein- käufe Auswärtiger zu Gemeindebürgern; Jahres- abschlüsse der Gemeinderechnungen mit Original- unterschriften der jeweiligen Gemeindevorgesetzten: wie Gemeinde-Vögte, Geschworenen, Landam- männer, Gerichtsleute. AusKäufe von Maurer- Bürgern und -Bürgerinnen. Die Handschriften des Buches sind sehr verschieden leichter oder schwerer zu lesen; manche Seite Konnte trotz gründlicher Reinigung mit weichem Roggen- brot, nur mit großer Mühe gelesen werden. ^ Man- cher Gemeindevogt Konnte wohl leichter mit dem Dreschflegel als mit dem Gänsekiel umgehen.
        

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