— 5V - Bau eine wenn auch dürftige Abbildung erhalten. Nämlich in den ,,^ntiauitat68 ?absric:n868" von ?. Augustin Stöcklin vom Jahre 1628»«) 
findet sich auf dem Titelblatte eine Darstellung des Pfäferser Klosterbezirks. Nach derselben 
schloß sich die Kirche südwestlich an die Klosterbauten an. Man erkennt die Streben um den Chor der wahrscheinlich in gotischem Stile erbauten Kirche und den Turm an der Langseite des Schisfes. Da von 1368—1665 in den Akten nud Chroniken nicht mehr von einem Neubau oder Umbau der Klosterkirche berichtet wird, dürste die Abbildung wirklich der Hauptsache nach dem Bau aus dem 14. Jahrhundert entsprechen. Zur finanziellen Entlastung zog der Abt die Psandsumme im Betrag von 350 Gulden zurück, womit er die Rückgabe der Voglei des Gotteshauses Psäsers zu Gunsten der Grasen von Werdenberg-Sargans belehnt hatte""). Wie zu erwarten steht, 
regten sich verschiedene Wohltäter, die durch ihre Gaben dem abgebrannten Stifte hilfreiche Hand leisten wollten. So z. B. vermachte 1366 Eberhard von Fontnas, Decan der Abtei Pfäfers, offenbar angeregt durch das furcht- bare Unglück, testamentarisch dem Kloster 12 Schnitte l^eetui-^) Wiesland an der Lueien steig aus der Seite gegen Balzers hin. Der Ertrag dieses Wieslandes sollte zur Do- tierung der Frühmesse dienen. Als Eberhard am 18. Juli 1366 starb, gelangte die Abtei in den Besitz des erblich Zu- gedachten^"). Am 24. Januar wurde dem Pfäserser Stifte zur wirtschaft- lichen Ausbesserung durch den Churer Bischof Friedrich II. von Erdingen (1368—2. April 1376), den ehemaligen Kanzler des Herzogs Leopold des Aeltern von Oesterreich, mit Zustim- mung des Kapitels-Decans Heirich von Nenzingen die Pfarrei Mels mit deren Filialen Wangs und Vilters einverleibt, so daß das Slist alle überschüssigen Einnahmen dieser Gottes- häuser sür sich in Anspruch nehmen und später diese Pfünden mit Konventualen von Pfäfers besetzen Konnte"").
        

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