— 49 — Adelbert von S ch e l l e n b e r g, einem Sohn Swiggers I., zugeschrieben werden, der im Jahre 1329 Kapitular 
und selbst Administrator der Abtei Pfäfers war6"); unter ihm wurde dem Kloster die Psarrpfründe von Eschen durch den Papst 
be- stätigt^). Abt Hermann II. von Arbon (1339 —1361) 
erwarb sich in dieser Zeit besondere Verdienste um die Verbesserung des Cho r- gesanges; durch einen Priester Gerhard von Bern ließ er 1342 20 verbesserte Chorbücher schreiben»'). Am 26. Januar 1351 war die Abtei Pfäfers in der Lage, dem Grasen Rudolf IV. von Werdenberg-Sargans und seine Gemahlin U rsula von Vag für eine Psandsumme von 350 fl. die Vogtei des Gotteshauses Vtäfers, die ein Reichslehen war"-), entgegen zu nehmen, wodurch auch die liechtensteinischen Besitzungen der Machtsphäre der Werdenberg-Sargans entzo- gen wurden'"). Zu Anfang des Jahres 1361 erwarb das Kloster Pfäfers von Graf Rudolf IV. von Werdenberg-Sargans und seinem Sohne Johann!, um 70 Pfund Pfennig Constanzer Münze u. a. ihre beiden oberhalb 
Sevelen nächst bei St. Ulrich gelegenen Höfe BlanKenhusen und an Blatten, die einen jährlichen Zins von 13 Scheffeln Weizen Werdenberger- Maßes und 4 Hühnern eintrugen^). Im folgenden Jahre, 1362, traf die Abtei unter der Negie- rung des Abtes Johannes von MendeIbüren (1362 bis 1386) das furchtbare Unglück einer schweren F e u e r s b r u 
n st, die einen bedeutenden Teil des Klosters in Asche legte^). Zu all dem ivütete wenige Jahre vorher der sogenannte „Schwarze Tod" 5°), eine furchtbare ansteckende Krankheit, und brachte mit dem vorgenannten Unglück das Stift neuerdings an den Rand des Verderbens. Abt Johannes II. von Mendelbüren ließ dasselbe sofort wie- der aufbauen, „hauptsächlich aber erbaute er mit großen Kosten und bedeutendem Auswande die Kirche unter Verwendung von Felsstücken und Steinen inuLitaws magniwäinis", also von ungewöhnlicher Größen). Wahrscheinlich 
hat sich von diesem
        

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