wenigen Stunden war also aus dem „Abteilein" eine „Abtei" ge- worden!!) an seinen Schwestersohn Wald o ^). Zu dieser Schen- kung veranlaßte ihn der Umstand, daß Salomon gerade damals in den Krieg ziehen mußte°"). Als Salomon glücklich zurück- kehrte besann er sich aber eines andern; er behielt die Abtei Pfä- fers mit deren Besitzungen zunächst neben St. Gallen 
für sich; nach seinem Ableben sollte sie an den genannten Schwester- sohn Waldo Kommen, der damals noch als Mönch im Kloster St. Gallen lebte. Sollte dieser zu einer Bischofswürde gelangen, dann würde Psäsers an die Abtei St. Gallen als Besitz übergehen""). Nach Salomons Tod 
entfaltete sich ein großer Rechtsstreit zwischen der Abtei St. Gallen und dem zum Churer Bischof ernannten Waldo, der schließlich als Sieger aus dem Kampfe hervorging. Wohl behielt er Pfäfers noch einige Zeit in seiner Hand, sorgte aber wenige Monate vor seinem Tode da- für, daß der Abtei das Wahlrecht für einen neuen Abt durch König Otto I. bestätigt wurde"'). Sehr interessant ist es, daß bei diesem Streite das Urteil, das an der Gerichtsstätte zu R a n K- weil Vinomna, (Vorarlberg) gefällt 
wurde, sich auf die „L 
    

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