— 22 - geschäfte führte, auch einige Zeit in Vaduz anwesend. Aus jenen Tagen erinnere ich mich, wie die beiden Prinzen, nach einem Besuche bei Prälat Büchel selig, der damals noch Direktor der Landesschule in Vaduz war, von diesem nach Hause begleitet wurden. Dabei wollte Prälat Büchel zur Linken der Beiden gehen, was diese jedoch nicht duldeten, sondern den hochver- dienten Priester trotz seines Sträubens in ihre Mitte nahmen. Im 29. Bande des Jahrbuches unseres Vereines hat ?. Ilde- fons, während feiner Krankheit, einen - warm empfundenen Nachruf für seinen am 26. August 1929 Heimgegangenen ältesten Bruder, den Durchlauchtigsten Prinzen Franz von und zu Liech- tenstein, veröffentlicht, eine Arbeit, die nicht allein von vereh- rungsvoller Liebe für den älteren Bruder zeugte, sondern auch Zeugnis für den geistigen Hochflug des Verfassers ablegte. Als ich das diesen Zeilen ehrerbietigen Gedenkens voran- gestellte Bild zum ersten Male sah, dachte ich unwillkürlich an die „Mette" in Webers „Dreizehnlinden" und sah im Geiste die hochragende Gestalt aus edlem Hause, dem so viele in Krieg und Frieden ausgezeichnete Männer entsproszten, als Prior in Emaus zur Mette schreiten und Klang mir Webers Strophe: Denn er dient' in Mannestreue Seinem Herzog, Gottessohne, Der da führt das Kreuz im Banner Und die olut'ge Dornenkrone.
        

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