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- Vor- und srühgeschichtliche Kleinsunde im Gebiete des Schlosses Gutenberg. Den aujmerkiamen Künstleraugen des Schlofzherrn Egon Nheinoerger sind bei und seit dem Wiederaujbau der Burg (nach 1900) verschiedene Kleuyunde zu verdanken, die es ver- dienen, hier festgehalten und bUdlich wiedergegeben zu werden. Diese an sich recht unscheinbaren Dinge vermögen das Bild über die Vor- und Frühgeschichte des Schloszberges und damit eines Stückes Heimatland zu ergänzen und zu erweitern. Abbildung nnd Skizze der Fundplätze erübrigen weiteres: Aobbildung Rr. 1.-. Pfeilspitze aus Bronze, Blatt flach, dünn, Spitze durch Abprellung umgebogen; jün- gere Bronzezeit. „ „ 2-. Römische Kniestbel aus Bronze; beschädigt; Mitte 1. Jh. n. Chr. „ „ ?- Halbteil einer Kobaltblauen Glasperle mit Resten weißer Emaileinlagen. Spiralen blattförmig endend; wohl spättatenk. „ „ 4: Spiralfeder mit Dorn; Bruchstücke einer latene-Fibel, — Sicherheitsnadel. „ 5: Schlüssel oder Ampelhaken, römisch, 1. Jh. „ „ 6: Brüchstück eines aus dreisachem Bronze- draht gedrehten Armreifes, spätrömisch (4. Ih-)- „ <: Bronzenähnadel, vierkantig, beschädigt. 8: Gürtelschliesze, spätrömisch, wenn nicht jün- ger; Auflage nur bruchstückweise erhalten. 9: Gürtelhaken, ebenso aus Bronze, spät. >, 10: Beschlag einer Gürtelzunge, Bronze.
        

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