- 92 — Am rechten Unterschenkel Stück eines Rindskiefers. Grab mit Stein- platten bedeckt. S. E. 3: K8 cm tics, XIX'^—880 Ca. I.5V-55 m große, alte Person (Mann?). Erabkammer sorgfältig erstellt, 2 m lang. 50 cm breit, stein- bedeckt. Skelett nusgehoben. Ohne Beigabc». (Abb. 12). S. G. 4: 35 cm tief, NI^XV—88()- Oberkörper zerstört, mit den Füßen auf dein topfseiiigen Abjchlußstein liegend; ca. 1.50 m große Person. S. E. 5: 30 cm lief. !>!>V—80^ Zerstört. S. K. li: 7V cm lief, XN^-Z80 Steinsetzung, Eraboberteil mit Stein- platten ursprünglich dachartig bedeckt, sonst mit kleinen Quarzkieseln belegt. Ca. 1.70 m großer, älterer Mann, linker Oberarmknochen mit Schlagfissur Beide Beine weisen ungewöhnlich schwere Knochenbrüche mit z. T. übereinander greifenden, längst vor dem Ableben verheilten Verwachsungen auf, links unter dem Knie, rechts gegen den Knöchel zu. Auf Felsgrund gebettet, Kopf und linke Schulter fehlt, wohl wie bei S- E. durch Grabungen in 
unbestimmter Zeit (Burgbelagerung?) zerstört. Tiertnochcn unter dem Erabdecke. Beigabcnlos. Skelett aus- gehoben. S. G. 7: 40 cm tief, L8O^!>!N^. In kleine Felsgrube gebettet; Raum halber höckerartig auf der linken Seite liegend. Kopf zerstört. Die Steinsetzung über die Beine durchgehend, zeitlich zu den andern Gräbern gehörend. Ouerschenkeltnochen 39 cm lang. Skelettreste belassen. S. E. 
8: In ähnlicher Tiese wie S. G. ö; 
auf Fels gebettet. !^>V^80 Kopfteil in 
unbekannter Zeit zerstört. Skelett belassen. Deutet schon der Name, den Balzers im 9. Jahrhundert — durch das Neichsurbar übermittelt — trug: „xalasvlss" aus Spuren einer gewissen wichtigen, von Natur aus vorgezeichneten Stellung der Gegend zu römischer Zeit hin, die zahlreichen Münz- und anderweitigen Kleinfunde von Gutenberg bestätigen die Voraussetzung, daß dieser die Gegend beherrschende Punkt am Eingang zur.St. Luziensteige, an schon in alten Zeiten wich- tigem Wege, unter den Römern zumindest besiedelt war. Die Ergebnisse der diesjährigen, dem Historischen Verein zur Ehre gereichenden Grabungen, geben uns aber durch untrüg- liche, an sich so unscheinbare Dokumente vorgeschichtlicher Zeit sichere Kunde, daß ein rundes Jahrtausend früher schon Men- schen am Schlojzberge sich angesiedelt haben. Nach M enghin ist die sür unser Gebiet in Betracht Kom- mende Bevölkerung vor der Keltischen Invasion illyrischen Blu-
        

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